Es ist keine schöne Aufgabe, wenn man sich engagiert fühlt, den Stimmberechtigten zu zeigen, wie sie, die für unser Spital gestimmt haben, massiv betrogen werden. Es wurde bereits mehrmals der Versuch unternommen, diese 90 Gemeinderäte über unstimmige Vorgänge in unserem Spital aufmerksam zu machen. Wie gesagt, keine dankbare Aufgabe, denn es wird auf denjenigen geschossen, der den Brand meldet. Aber der Brand selber wird nicht gelöscht. Dazu ein Beispiel:
Ihre Meinung zu unseren Beiträgen sind uns willkommen.
Schreiben Sie an: sonne7@gmx.ch
Bezirk Affoltern
Manchmal muss man im Leben mehrere Anläufe nehmen, bis es klappt. So vermutlich auch beim Spital. Seit 2012 strebte der Verein Pro Zweckverband die Verbesserung des Zweckverbandes an, weil er mit dem damaligen Behördenverhalten nicht zufrieden war. Die Abstimmung vom 24.11.2013 gewann er, die AG konnte verhindert werden. Im Mai 2019 war das anders, durch die Aktivitäten eines teuren, vom Spital bezahlten PR-Büros und fast 300 getürkten Leserbriefen im Anzeiger kippte die Stimmung. 91% der Stimmenden wollten eine AG. Die Demokratie wurde dadurch beschädigt.
Ernstgemeinte Warnung an den Verwaltungsrat Spital Affoltern
In unserem Rundschreiben an die 90 Gemeinderäte vom 17.3.25 im Bezirk haben wir nachgewiesen, dass unser Spital max. 200 Angestellte beschäftigt, vermutlich, zu 100% Stellenprozent gerechnet ca. 135 Mitarbeitende. Künftig wird demzufolge kein Direktor mehr gebraucht, der bisher ganze 250'000 Franken gekostet hat. Wir tolerieren lediglich einen Verwalter, der brutto mit 150’000 Franken auf der Lohnliste steht. Das gilt auch für die beiden Aushilfsdirektoren Höfliger und Gyseler. Alles andere wird als Raub betrachtet.
Pro Spital Affoltern
Wir zitieren einen befreundeten Beobachter: "Letzte Woche ist dem Affoltern-Anzeiger eine neue, 20-seitige Spitalbroschüre beigelegen. Auf Seite 3 werden immer noch 550 Mitarbeitende aufgeführt und auf Seite 19 finden wir weitere Standorte an der Obstgartenstr. 3 & an der Unteren Bahnhofstr. 1b. Interessant auch zu erfahren, dass die Privatzimmer noch wohnlicher und attraktiver gestaltet wurden, obwohl wir eigentlich als Ambulatorium keine stationären Patienten aufnehmen. Siehe auch die Hinweise zum Rettungsdienst und der Zusammenarbeit mit dem Seespital".
Zur Erinnerung. Der Mann ist unter Missachtung der Gewaltentrennung und der nicht gestatteten Interessenüberschneidung auch noch Gemeindepräsident von Hausen am Albis gewesen bis Juni 2026 und auf unser Betreiben hin hat er es dann nicht mehr gewagt, zu kandidieren. Und somit ist er auch nicht mehr Präsident der Gemeindepräsidenten-Vereinigung vom Bezirk, was wir als sehr heilsam empfinden. Aber noch immer ist er Spitalpräsident und verantwortet das absolut fehlgleitete Konzept, mit dem die Stimmberechtigten von der Abstimmung vom Mai 2019 betrogen werden.
Statt wegen Unfähigkeit zurückzutreten, verbreitet Herr Gyseler Gift und Galle gegen den «Roggwiler»
Vergangene Woche war Regierungspräsidentin Natalie Rickli im Bezirk anwesend und lobte, wie man es ihr vorgekaut hatte, VR-Spital-Präsident Gyseler. Daraufhin schrieb ich einem ihrer Vorzimmerjuristen und bot an, Frau Rickli darüber zu informieren, dass Gyseler, Höfliger und Alder unser Spital annähernd vernichtet und zu einem Schrumpfangebot mit nur noch ca. 135 Vollzeitstellen (von ehemals und lügenhafterweise im Internet noch immer genannten 550 Mitarbeitenden) demontiert zu haben. Bisher kam keine Antwort. Weshalb?
Sehr geehrte Stimmbürgerin
Sehr geehrter Stimmbürger
Gestatten Sie uns, dass wir vertrauensvoll an Sie gelangen. Wir haben, unser Spital betreffend ein Problem. Wir sind zum Schluss gekommen:
Das Spital wurde vom Regierungsrat in seinem Angebot stark beschnitten. Die «Innere Medizin» und die «Chirurgie» wurden ihm genommen. Geblieben an Leistungsaufträgen sind «Altersmedizin" mit verschiedenen Sparten wie z.B. die Akutgeriatrie oder die Palliativmedizin, alles Angebote für Betagte und Hochbetagte, ausser der Psychiatrie mit Mutter und Kind und dem Notfall.
Skandal? Referenzschreiben, das die Alerion publiziert, mit dem Signet vom Spital Affoltern
Mit dem Entwurf zum Strukturbericht und der provisorischen Spitalliste im März 2022 wurde das Spital Affoltern vor eine grosse Herausforderung gestellt. Ab 2026 sollte das Spital alle Leistungsaufträge in der Akutmedizin verlieren. In den kommenden Monaten durften wir den Verwaltungsrat und die Spitalleitung dabei unterstützen, gemeinsam mit der Gesundheitsdirektion des Kanton Zürich ein neues Angebotsmodell zu entwickeln, das sowohl den Kernkompetenzen des Spitals entspricht als auch für die Versorgung im Kanton Zürich relevant ist.