Am vergangenen Donnerstag, 27.8.26 sass ich im Kloster Kappel an einem Podium 6 Pfarrern gegenüber. Leute demnach, die der Schöpfung, also der Natur von ihrem Glauben her mehr trauen sollten, als den veröffentlichten Behauptungen, rein physikalisch argumentierend. Am Sonntag vom Glauben an die Schöpfung predigend, um am Donnerstag vom menschengemachten Klimawandel schwadronierend. Alles vollgläubige CO2-ler.
Ich fragte sie, wie sie zu dieser Ansicht, zur versteinerten Meinung verhärtet, gekommen sind, dass das «menschengemachte» CO2 schuld sei am Klimawandel. Die Gesprächsleiterin, theologische Leiterin im altehrwürdigen Kloster Kappel, (an schönster Lage mit einem Café mit herrlichem Blick in die Berge) einem ref. Bildungsinstitut, (aufgrund der überhöhten Preise nur für die Oberschicht zugänglich bzw. finanzierba. Die zum Teil übergrossen und nach Geld riechenden Autos auf dem neuen Parkplatz sind ein Beleg dafür) klemmte mich rigoros ab und fand meine Frage sei in diesem Zusammenhang unstatthaft.
Und am Sonntag darauf lese ich in der natofreundlichen und neutralitätsfeindlichen Sonntagszeitung von Nationalrätin Jacqueline Badran, dass sie bereits als 18-jährige Schülerin 1980 vom Treibhauseffekt, vom schädlichen CO2, der Gletscherschmelze und dem Ansteigen des Meeresspiegels gehört habe und sie als Schülerin damals auf dem Dachboden des Schulhauses eine Ausstellung mit veranstalten durfte.
Auch sie, an sich mit gesundem Oppositionsgeist ausgestattet, bekennt sich vorbehaltlos zur CO2-Behauptung. In ihrer Schilderung schreibt sie aber, was wir alles an Überschwemmungen, Erosionen, Veränderung der Lebensräume für Wildtiere, Rückgang der Artenvielfalt, Gletscherschmelze, allgemein von der Klimakatastrophe zu erleiden hätten, dabei freilich völlig unbeschwert vermischend, was einerseits durch den Klimawandel passiert, dabei andererseits immer auf der Behauptung basierend argumentiert, es sei das menschengemachte CO2 die Ursache.
Auch sie würde ich sehr gerne fragen, wer sie mit diesen Informationen gefüttert hat und weshalb sie nicht nach den anderen frage, die das mit ebenso starken Argumenten in Frage stellen, die man aber in den Medien strikte nicht auftreten lässt.
Es gibt andere Erkenntnisse, wissenschaftlich fundiert
Ich fragte die ebenso CO2-freundlich programmierte, Israel-nahe KI (die ChatGPT), und unter Vorbehalt gab sie mir 30 Namen von Wissenschaftern, die andere Argumente und Begründungen und Tatsachen verbreiten, aber immer darauf hinweisend, dass nicht alle der Genannten das CO2 als Verursacher ablehnen, aber immerhin nicht so stark und apodiktisch (keinen Widerspruch duldend) werten, wie die Mainstream-Wissenschafter, die sich grosser Auflagen ihrer Bücher erfreuen, weil sie das sagen, was uns eingetrichtert wird und die lallende Mehrheit sich darin in ihrer eindimensionalen Meinungsbildung wieder findet.
Und ich überführte die KI mit Namen, die sie mir zuerst verschwieg, die ich aber kenne als glaubwürdige Wissenschafter, die der CO2-Lüge mit Begründungen und Argumenten vehement entgegen treten. So zB Piers Corbyn, Engländer. Er ist Physiker bzw. Astrophysiker und wurde vor allem durch seine Wetter- und Klimavorhersagen bekannt. Er sieht als Ursache die Sonnenaktivität, solare Magnetfelder und astronomische Einflüsse auf Wetter und Klima. Es gibt aber – das sei en passant auch gesagt – die Theorie, dass sich die Erdachse im Winkel zur Sonne verändere, was auch einiges bewirke und am Klimawandel schraube.
Weitere ähnlich argumentierende Forscher, die mir die KI auf mehrmaliges Nachfragen schliesslich und endlich auch noch nannte: Henrik Svensmark. Seine Hypothese in Stichworten: kosmische Strahlung, Aerosole, Wolkenbildung, Veränderung der Sonneneinstrahlung. Weiter wird genannt Nir Shaviv, auch Astrophysiker, arbeitete mit Svensmark zusammen; Nicola Scafetta, er untersucht astronomische und planetare Zyklen, zudem fand er planetare Zyklen von ca. 20 und 60 Jahren, die ebenfalls ihre Wirkungen erzielen. Judith Curry verfolgt eine andere Art der Kritik. Sie bestreitet die Erwärmungswirkung von Treibhausgasen nicht, betont aber natürliche Klimavariabilität und grosse Unsicherheiten bei Attribution (Zuschreibung von Ursachen oder Eigenschaften für Ergebnisse)und Klimamodellen. Und einmal wird sie so zitiert, dass sie die CO2-Theorie als «fabrizierten Betrug» bezeichnet (am 10.11.24 gesehen). Weiterer Namen, dessen Wirken zu betrachten wäre: William Happer, Soon, Richard Lindzen, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Dr. Joachim Dengler, Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler, Steve Koonin, sowie Autoren bzw. Journalisten: Marcel Crock, Tim Sumpf, Maurice Forgeng, Lydia Roeber, Alex Newman, Tim Sumpf, Klaus Müller, Felix Perrefort
Die Eiskernbohrungen bringen auch Aussagen
Philipp Kessler aus Bonstetten machte am 21.7.26 im lokalen Anzeiger vom Bezirk Affoltern, dem ultragrün eingeseiften Kantonsrat Schweizer entgegnend auf folgende Fakten aufmerksam: «Der zentrale Glaube, dass menschliches CO2 das Klima «antreibe», hält wissenschaftlich nicht stand. Paläoklimatologische Daten aus den Vostok-Eiskernen (frage darüber die KI) zeigen über 420 000 Jahre klar: die Temperatur steigt zuerst – oft während mehreren hundert Jahren – bevor das CO2 folgt. Wärmere Ozeane geben gelöstes CO2 frei. Die Sonne und natürliche Zyklen waren die historischen Haupttreiber. Der menschliche Anteil am globalen CO2-Kreislauf beträgt nur ca. 4 – 5%. CO2 ist eher Folge als Ursache der Erderwärmung.
Der IPCC (Weltklimarat, von wem gewählt und finanziert?) musste in der Vergangenheit mehrfach alarmistische Prognosen zurücknehmen oder deutlich nach unten korrigieren, weil sie mit der Realität nicht übereinstimmten. Immer mehr Wissenschafter distanzieren sich von den apokalyptischen Szenarien. Die USA haben konsequent gehandelt. Sie bezeichnen den Klimawandel als grössten Betrug und ziehen sich aus internationalen Klimagremien wie dem IPCC zurück.
Die in der Schweiz und von der EU geforderten «Klimaschutzmassnahmen» ( CO2-Steuern, Wind- und Solarzwang ect.) sind bei realistischer Betrachtung weitgehend sinnlos. Selbst eine komplette Dekarbonisierung der Schweiz würde den globalen CO2-Gehalt kaum messbar beeinflussen, während sie enorme Kosten, Landverschleiss und Versorgungsrisiken verursacht. Es geht nicht um die «Rettung des Planeten», sondern um teure Symbolpolitik, die von massiven Geldflüssen (Subventionen, Forschungsgeldern, CO2-Märkte) angetrieben wird. Statt ideologischer Fixierung auf CO2 brauchen wir pragmatische Anpassung an natürliche Klimaschwankungen, Technologieoffenheit und eine ehrliche Debatte. Mehr kühler Kopf statt weiterer Panikmache wäre der bessere Dienst an Gesellschaft und Wirtschaft».
Zwischenbemerkung 1
Fragen Sie die CO2-Glaubensgemeinschafts – Anhänger einmal, wie hoch der CO2-Anteil in der Atmosphäre sei? Und fragen Sie anschliessend, weshalb dieser Anteil laut Wissenschaftlichem Lexikon 1902, als es noch 2 – 3 Autos weniger gab, dieser Anteil genau gleich hoch wie heute war. Aber den Anteil müssen Sie selber «erforschen». Sie werden staunen.
Zwischenbemerkung 2
«Die Frage, ob sich der Planet erwärmt oder nicht, hängt davon ab, wann man mit den Messungen beginnt. Wenn man den Zeitraum seit den 1850er Jahren betrachtet, gab es seither eine allgemeine Erwärmung von etwa 0,7 Grad Celsius. Wenn man dagegen mit den Messungen im Mittelalter beginnt, haben wir eine Abkühlung von etwa 4 Grad. Wenn sie mir also sagen, dass sich der Planet erwärme, dann ist meine Frage: Seit wann?»
Prof. Jan Rutherford Plimer, geb 1916, australischer Geologe und Professor Emeritus an der Universität von Melbourne.
Hinschauen und sich getrauen
Eine neue Studie der Technischen Universität Athen stellt die Klimawissenschaft auf den Kopf. Sie zeigt: In den letzten 40 Jahren hat sich die isotopische Signatur des atmosphärischen CO2 nicht verändert – menschliche Emissionen sind schlicht nicht erkennbar. Damit wird die Grundannahme der UNO und des IPCC, wonach fossile Brennstoffe die Hauptursache des Klimawandels seien, fundamental infrage gestellt.
Seit Jahrzehnten predigen die Hohepriester des Weltklimarats (IPCC), (mit Sitz in Genf, in die Weltorganisation für Meteorologie [WMO] integriert) dass die Menschheit durch ihre fossilen Emissionen das Klima der Erde ins Wanken bringe.
Das Mantra lautet: Mehr CO2 in der Luft, mehr Hitze auf dem Planeten, mehr Katastrophen vor unserer Haustür. Doch eine neue Studie aus Griechenland zerschmettert dieses Glaubensgebäude – und das mit nüchternen, überprüfbaren Daten. Demnach hat sich die isotopische Signatur des atmosphärischen CO₂ in den letzten 40 Jahren nicht im Geringsten verändert. (Was meine Beobachtung mit dem oben erwähnten Lexikon bestätigt). Mit anderen Worten: Es gibt keine Spur fossiler Brennstoffe in unserer Luft. Der Mensch ist im atmosphärischen Kohlenstoffkreislauf schlicht nicht erkennbar.
Der Hydrologe und Klimaforscher Demetris Koutsoyiannis von der National Technical University of Athens legt in seiner unter dem Titel “Net Isotopic Signature of Atmospheric CO₂ Sources and Sinks: No Change since the Little Ice Age” im Journal Sci des MDPI veröffentlichten Arbeit dar, dass die stabilen Kohlenstoffisotope (^12C und ^13C) seit Beginn der systematischen Messungen ein unverrückbares Muster zeigen. Fossile Brennstoffe weisen zwar eine charakteristische Signatur auf, die sich in der Atmosphäre niederschlagen müsste – doch genau das geschieht nicht. Der Anteil menschlicher Emissionen im großen Kreislauf von Ozeanen, Böden, Pflanzen und Atmosphäre ist demnach einfach nicht nachweisbar.
Hinzu kommt ein weiterer Sprengsatz: Koutsoyiannis zeigt, dass natürliche Veränderungen des CO2-Gehalts, die durch Temperaturänderungen ausgelöst werden, mindestens dreimal stärker sind als alles, was Menschen an zusätzlichen Molekülen in die Atmosphäre pumpen. Der gesamte menschliche Beitrag liegt laut Studie bei nicht mehr als vier Prozent. Angesichts solcher Zahlen wirken die apokalyptischen Klimaberichte der UNO wie eine schlechte Satire. Die “Klimakrise” schrumpft zu einem politischen Kunstprodukt, das auf Computerprojektionen und nicht auf Daten beruht.
Im März 2026 gefunden
Die Wolken wirken mit, aber davon ist kaum die Rede
von Physik-Nobelpreisträger John F. Clauser, Er behandelt insbesondere Clausers These, dass die Bedeutung der Wolken und ihrer Reflexionswirkung in Klimamodellen unzureichend berücksichtigt werde.
Der Nobelpreisträger widerspricht der gängigen Darstellung des Klimawandels und weist auf einen vernachlässigten Faktor hin
Der Nobelpreisträger John Clauser ist in jüngster Zeit in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt, weil er die vorherrschenden Klimamodelle infrage stellt. Seiner Ansicht nach lassen diese eine entscheidende Variable außer Acht.
Clauser erhielt 2022 den Nobelpreis für Physik für seine Beiträge zur Quantenmechanik. Er hat Abschlüsse vom Caltech und von der Columbia University und war unter anderem am Lawrence Berkeley National Laboratory, am Lawrence Livermore National Laboratory und an der University of California, Berkeley tätig. 2010 wurde er zudem mit einem Anteil am Wolf-Preis für Physik ausgezeichnet.
Wolken
Nach Clausers Auffassung betonen bedeutende Klimaberichte – etwa jene des IPCC, der National Academy of Sciences und der Royal Society – die Rolle von CO₂, vernachlässigen jedoch die entscheidende Bedeutung der Wolken für das Klimasystem.
Clauser berichtet, dass sein Interesse an Wolken während seiner Zeit als Regattasegler entstand. Bei Überquerungen des Pazifiks beobachtete er an den Solarpaneelen seines Bootes, dass deren Leistung beim Durchfahren einer Wolke ungefähr um die Hälfte zurückging und danach wieder stark anstieg. Diese Beobachtung brachte ihn dazu, sich näher mit der Wirkung von Wolken zu beschäftigen.
„Das fehlende Teil“
Clauser sagt, er glaube, das „fehlende Teil des Puzzles“ gefunden zu haben, das in praktisch allen Klimacomputermodellen unzureichend berücksichtigt werde: die Wirkung der Wolken.
Er beschreibt einen natürlichen Regelmechanismus: Weniger Wolken lassen mehr Sonnenlicht auf die Ozeane treffen. Dadurch steigt die Verdunstung, wodurch wiederum mehr Wolken entstehen. Viele Wolken reduzieren dagegen die Sonneneinstrahlung und damit die Verdunstung und Wolkenbildung. Clauser betrachtet diesen Vorgang als eine Art natürlichen Thermostat der Erde.
Nobelpreisträger widerspricht der gängigen Darstellung des Klimawandels und weist auf einen vernachlässigten Faktor hin
Vor Kurzem schloss sich Clauser einem weiteren Nobelpreisträger und mehr als 1.600 Fachleuten an, die die von Climate Intelligence organisierte World Climate Declaration (WCD) unterzeichneten.
In dieser Erklärung wird die Auffassung vertreten, dass es keinen „Klimanotstand“ gebe, dass die Wissenschaft über den Klimawandel nicht abschliessend sei und dass die Geschichte der Erde über Jahrtausende hinweg ein sich ständig veränderndes Klima zeige.
Die WCD hebt die Grenzen heutiger Klimamodelle hervor und erklärt, diese würden die Auswirkungen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO₂) überbewerten.
In der Erklärung heisst es ausserdem, die Klimamodelle ignorierten, dass eine Anreicherung der Atmosphäre mit CO₂ auch positive Auswirkungen haben könne.
Weiter wird darin festgestellt, dass sowohl natürliche als auch menschliche Aktivitäten zum Klimawandel beitrügen und die tatsächlich beobachtete Erwärmung geringer sei als von Klimamodellen vorhergesagt. Dies zeige, dass unser Verständnis des Klimawandels unvollständig sei.
Als die Klimafrage stärker in den Vordergrund rückte, habe er schnell erkannt, dass die Wolkendecke einen erheblichen Einfluss auf die Wärmezufuhr der Erde habe, weil Wolken grosse Mengen des einfallenden Sonnenlichts zurück ins Weltall reflektierten.
Clauser erklärte, er habe daraufhin verschiedene Berichte des IPCC und der National Academy gelesen.
Als Physiker habe er an renommierten Einrichtungen wie Caltech, Columbia und der University of California, Berkeley gearbeitet, wo wissenschaftlich sehr sorgfältig gearbeitet werden müsse.
Beim Lesen dieser Klimaberichte sei er nach eigenen Worten erschrocken darüber gewesen, wie unsauber manche Arbeiten seien.
Insbesondere sei für ihn schon in frühen Berichten offensichtlich gewesen, dass die Funktionsweise der Wolken nicht ausreichend verstanden worden sei. Dieses Problem habe sich seiner Ansicht nach bis in die Gegenwart fortgesetzt. Clauser bezeichnete dies als schlechte Wissenschaft.
Er verwies auch auf Erkenntnisse des früheren wissenschaftlichen Beraters von Präsident Barack Obama, Steve Koonin.
In Koonins Buch Unsettled: What Climate Science Tells Us, What It Doesn't, and Why It Matters wird auf Unterschiede zwischen den zahlreichen vom IPCC verwendeten Computermodellen hingewiesen. Nach Clausers Darstellung zeigten diese Unterschiede, dass ein wichtiger physikalischer Bestandteil in den Modellen fehlen könnte.
„Das fehlende Teil“
Clauser erklärte, er glaube, das fehlende Teil des Puzzles gefunden zu haben, das in praktisch allen diesen Computerprogrammen nicht ausreichend berücksichtigt werde:
die Wirkung der Wolken.
Viele Theorien über den menschengemachten Klimawandel konzentrieren sich naturgemäss auf die Auswirkungen des vom Menschen verursachten CO₂. Clauser ist jedoch der Ansicht, dass diese Modelle die Bedeutung der Wolkendynamik unterschätzen.
Er verwies auf einen Bericht der National Academy aus dem Jahr 2003, der seiner Ansicht nach offen eingeräumt habe, dass das Verständnis der Wolken unzureichend sei. Gleichzeitig enthalte dieser Bericht nach seiner Auffassung eine Reihe falscher Aussagen über die Auswirkungen von Wolken.
Mit Blick auf Al Gores Film An Inconvenient Truth kritisierte Clauser, Gore spreche von einer Erde ohne Wolken.
Nach Clausers Ansicht entspricht eine solche wolkenfreie Darstellung der Erde in gewisser Weise auch der Herangehensweise eines Teils der Klimawissenschaft.
Eine Erde ohne Wolken sei jedoch ein völlig künstlicher Zustand und daher als Grundlage für ein Modell problematisch.
Clauser wies darauf hin, dass Satellitenbilder erhebliche Schwankungen der Wolkenbedeckung zeigten. Diese könne seiner Darstellung zufolge zwischen etwa 5 und 95 Prozent der Erdoberfläche variieren.
Der Anteil der Wolkenbedeckung schwanke auf täglicher und wöchentlicher Zeitskala sehr stark.
Genau das nennen wir Wetter, so Clauser. Wetter ohne Wolken sei kaum denkbar.
Wirkung der Wolken im Vergleich zu CO₂
Wolken spielen nach Clausers Auffassung eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Erdtemperatur.
Er bezeichnet diesen Mechanismus als eine Art „Wolken-Sonnenlicht-Reflexions-Thermostat“, der das Klima und die Temperatur der Erde kontrolliere und stark stabilisiere.
Da Ozeane ungefähr zwei Drittel der Erdoberfläche bedecken, seien sie für die Wolkenbildung besonders wichtig.
Clauser beschreibt folgenden Regelmechanismus:
- Bei geringer Wolkenbedeckung trifft mehr Sonnenlicht auf die Ozeane.
Dadurch steigt die Verdunstung.
- Die erhöhte Verdunstung führt wiederum zur Bildung zusätzlicher Wolken.
- Eine starke Wolkenbedeckung reduziert dagegen die Sonneneinstrahlung auf die Ozeane. Dadurch sinkt die Verdunstung und anschliessend auch die Wolkenbildung.
Auf diese Weise entstehe ein Gleichgewicht.
Clauser betrachtet diesen Prozess als eine Art natürlichen Thermostat für die Temperatur der Erde.
Er vertritt die Auffassung, dass dieser Thermostatmechanismus einen wesentlich stärkeren Einfluss auf die Erdtemperatur habe als CO₂ oder Methan.
Clauser präsentierte der Epoch Times (von da wir diese Infos haben) vorläufige Berechnungen, nach denen die Wirkung dieses Wolken-Reflexionsmechanismus möglicherweise 100- oder sogar 200-mal stärker sein könnte als die Wirkung von CO₂.
Nach Clausers Darstellung erscheinen Wolken unabhängig von ihrer Höhe oder Art hellweiss, wenn sie aus Richtung der Sonne betrachtet werden.
Sie reflektierten einen grossen Teil des einfallenden Sonnenlichts. Den Anteil der reflektierten Strahlung bezeichnet man als Albedo.
Clauser kritisiert, dass die Albedo in verschiedenen Klimamodellen als konstant behandelt werde.
Angesichts der grossen Schwankungen der Wolkenbedeckung zwischen etwa 5 und 95 Prozent sei für ihn schwer verständlich, weshalb diese Veränderungen seiner Ansicht nach nicht stärker berücksichtigt würden.
Clauser betont ausserdem, dass Wolken ein wesentlicher Bestandteil der Wetterdynamik seien.
Gleichzeitig würden Klimamodelle langfristige und teilweise drastische Klimaveränderungen prognostizieren, obwohl ihre Entwickler nach Clausers Darstellung einräumten, dass diese Modelle das Wetter selbst nicht zuverlässig vorhersagen könnten.
Unter „Klima“ versteht man die langfristigen Durchschnittswerte von Wetterbedingungen, üblicherweise über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren.
Zuverlässige Wettervorhersagen seien mit herkömmlichen Wettermodellen, die Wolken berücksichtigen, nur für einen relativ kurzen Zeitraum möglich.
Clauser verweist dabei erneut auf Koonins Buch. Nach seiner Darstellung könnte bereits eine Zunahme der Wolkenbedeckung um 5 Prozent einen grossen Teil des Temperatureffekts ausgleichen, der mit einer Verdoppelung der atmosphärischen CO₂-Konzentration verbunden wäre.
Trotz solcher Zusammenhänge würden die IPCC-Modelle nach Clausers Auffassung weiterhin mit einer konstanten Albedo arbeiten und die grossen Schwankungen der Wolkenbedeckung nicht ausreichend berücksichtigen.
Fazit: Eeine „sehr unehrliche Desinformation“
Clauser beobachtet, dass der Kampf gegen den vom Menschen verursachten Klimawandel zunehmend politische Programme und die strategische Ausrichtung ganzer Staaten beeinflusst.
Die ganze Welt beschäftige sich damit. Ein erheblicher Teil des politischen Drucks komme aus Europa und von verschiedenen internationalen Konferenzen. (Die zweifelhafte von der Leyen lässt grüssen).
Clauser vermutet, dass ein Teil dieser Entwicklung auf Al Gores Film An Inconvenient Truth zurückgehen könnte, dessen wissenschaftliche Darstellung er für fehlerhaft hält.
Gores Film vertritt die Auffassung, die Menschheit verursache eine schwere Klimakrise, die weltweites Handeln erforderlich mache.
Clauser hingegen bezeichnete die politische Darstellung des „Klimawandels“ als „sehr unehrliche Desinformation“, die von verschiedenen Politikern verbreitet worden sei.
Er verwies auf einen Artikel in Physics Today von Jane Lubchenco und Thomas Karl, der seiner Ansicht nach für die Entwicklung dieser Darstellung eine wichtige Rolle gespielt habe – insbesondere während jener Zeit, in der der Begriff „globale Erwärmung“ zunehmend durch „Klimawandel“ ersetzt wurde.
Als Begründung dafür sei angeführt worden, dass es um mehr gehe als lediglich um Erwärmung.
Der Artikel behandelt einen sogenannten U.S. Climate Extremes Index. Dieser Index soll zeigen, dass der menschengemachte Klimawandel während der drei Jahrzehnte bis 2012 zu einer erheblichen Zunahme extremer Wetterereignisse geführt habe.
Der Index soll sich auf ungefähr hundert Jahre Daten der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) stützen und verschiedene Messgrössen wie Überschwemmungen, Hurrikane und Dürren zusammenführen.
Clauser kritisiert jedoch, dass die Häufigkeit besonders starker Tornados der Kategorien EF3 und höher nicht berücksichtigt werde.
Er vermutet, dies könne damit zusammenhängen, dass solche Tornados laut den von Koonin angeführten Daten deutlich zurückgegangen seien.
Clauser bezeichnete dies als einen seiner Ansicht nach schwerwiegenden Verstoss gegen wissenschaftliche Redlichkeit seitens der NOAA.
Er nahm Daten aus dem erwähnten Artikel und stellte sie sowohl in chronologischer als auch in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge grafisch dar.
Nach seiner Darstellung seien die beiden Kurven kaum voneinander zu unterscheiden gewesen.
Damit stellte er die Behauptung infrage, wonach der Index einen eindeutig steigenden Trend Zeige.
Sinngemäss fragte Clauser, ob man tatsächlich bereit sei, Billionen Dollar darauf zu setzen, dass man wisse, welche Darstellung richtig sei. Für ihn sei keineswegs klar, dass der Index tatsächlich ansteige.
Gleichzeitig habe sich die Fähigkeit der Gesellschaft verbessert, die Folgen solcher Ereignisse zu begrenzen.
Er erklärte weiter, die Sorge um CO₂, Methan und globale Erwärmung sei seiner Ansicht nach von sensationsorientierten Journalisten und/oder unehrlichen Politikern stark aufgebauscht worden.
Clauser erklärte ausserdem seine Zustimmung zu Argumenten der CO₂ Coalition, die CO₂ als für Pflanzen und Ökosysteme grundsätzlich nützliches Gas betrachtet.
Er verwies darauf, dass die CO₂-Konzentrationen in bestimmten Abschnitten der Erdgeschichte erheblich höher gewesen seien als heute.
Als Beispiel nannte er die Zeit der Dinosaurier und argumentierte, damals seien die CO₂-Werte wesentlich höher gewesen.
Nach Clausers Ansicht förderten höhere CO₂-Konzentrationen das Pflanzenwachstum und hätten damit auch die Nahrungsgrundlage grosser Pflanzenfresser unterstützt.
Er sieht daher grundsätzlich nichts Falsches daran, auf positive Wirkungen von CO₂ hinzuweisen.
Vor allem hält er CO₂ nicht für den entscheidenden Faktor bei der Steuerung des Erdklimas.
Clauser kritisierte die Bemühungen der US-Regierung (bevor Trump 2024 diesem Theater den Stecker zog) zur Verringerung der CO₂- und Methanemissionen als enorme Verschwendung von Ressourcen, die seiner Ansicht nach besser für humanitäre Zwecke eingesetzt werden könnten.
Solche Massnahmen sollten seiner Meinung nach sofort beendet werden.
Sie seien eine Verschwendung von Geld, Zeit und Arbeitskraft und belasteten die Industrie.
Clauser erwartet allerdings nicht, dass seine Kritik grosse politische Veränderungen auslösen wird.
Er vermutet vielmehr, dass seine Aussagen weitgehend ignoriert würden, weil Menschen nur ungern damit konfrontiert würden, möglicherweise Fehler von grosser Tragweite gemacht zu haben.
Die obenstehende Übersetzung folgt dem Epoch-Times-Artikel in englisch.