Ricklis besondere Rolle im Herzklinik-Skandal
Politisch Fragwürdiges
Die Katastrophe von Crans-Montana könnte man noch als Ausdruck der Walliser Copain-Unkultur abtun.
Aber der Skandal um den Herzchirurgen Francesco Maisano und sein untaugliches Cardioband zeigt bislang, dass auch hier alle staatlichen Instanzen unfähig zur Bewältigung sind.
Behörden sind freundlich zu uns und geben vor, unsere Freude und verantwortungsvolle Helfer zu sein. Das ist möglich und das können wir da und dort erleben, aber leider eher selten, denn die Behördenmitglieder, die weiterhin auf unserer Seite stehen werden in Behördenkreisen schnell einmal aussortiert. Die merken die Isolation und treten spätestens nach einem Jahr zurück mit der Begündung, beruflich überlastet zu sein, familiäre Gründe angebend, oder gar wegen Wegzug aus der Gemeinde.
Die Wahlen sind vorbei, das ergibt für die Behörden Spielraum, jenseits von Demokratie, demokratischem Bewusstsein und Gemeinsinn, den Raubtierkapitalismus spielen zu lassen. Gemeint ist das in Mode gekommene, grassierende Auslagern von Gemeindeaufgaben.
Pflegebetten - Not - Bestand aktuell Mai 2026
Derzeit vorhandene Pflegebetten im Bezirk Affoltern
- Seewadel - Zentrum für Gesundheit und Alter geschätzt, Zahl wird geheim gehalten ca. 80, Um bei Kostenvergleichen nicht als offenkundiges Schuldenloch da zu stehen, mit 3 Mio. Jahresdefizit, weil zu viele Deutsche Managerli angestellt.
- Pflegezentrum Sonnenberg, 107
- Senevita Obstgarten, 120
- Kompetenzzentrum für Palliative Care, Villa Sonnenberg, 12
Am Unispital Zürich starben 70 Herz-Patienten, die anderswo überlebt hätten. Die Strippenzieher waschen weiter ihre Hände in Unschuld. Sie haben Namen und Adressen, nicht vergessen.
Es gibt Beiträge, die möchte man gar nicht erst schreiben. Man tut es doch, der Öffentlichkeit zuliebe, der Gesellschaft zuliebe, den Schwächeren zuliebe.
Und sagt zur Unzeit: «Bundesrat würde ich mir überlegen».
Natalie Rickli wird zur zentralen Figur im Zürcher Herz-Thriller, wo 70 Menschen wegen Gier und Pfusch ihr Leben verloren.
Die SVP-Gesundheits-Direktorin und oberste Verantwortliche fürs Zürcher Universitätsspiel (USZ) griff nie durch.
Ausgerechnet jetzt, da sich die ganze Welt nach Crans-Montana wegen Zürich die Augen reibt, sagt Rickli im Tages-Anzeiger:
„Sollte Bundesrat Parmelin eines Tages zurücktreten, würde ich mir das zum gegebenen Zeitpunkt allenfalls überlegen.“
Im grössten Skandal der jüngeren Schweizer Zeit versagt, sich dann auf dem Tiefpunkt der Affäre in Stellung bringen fürs höchste Amt des Landes:
Wow.
Rickli wäscht ihre Hände in Unschuld. „Ich habe mich damals erkundigt, ob ich eine administrative Untersuchung anordnen kann“, sagt sie dem Tagi.
„Das war 2020 nicht möglich.“ Klare Lüge
Formalismus pur. Da verbluten sonst gesunde Patienten an einer Herz-Operation in Ricklis wichtigster Klinik.
Und die Kapitänin legt die Hände in den Schoss, weil ihr der nötige Paragraph für ein Durchgreifen fehlt.
Rickli zog dem Spital Wetzikon den Stecker, ohne mit der Wimper zu zucken. Ihre höchsten Stäbler sassen im Spitalrat des USZ am Tisch.
Sie wussten alles, sie rapportieren alles.
Die Wahrheit ist: Rickli war im Bild. Sie machte nichts, das schmerzhaft war.
Nur Papierli und Studien. Keine Strafanzeige, keine umfassenden Entlassungen, kein echtes Aufräumen, keine Hilfe für die Opfer.
Dafür verrät sie dem Tagi: „Mein Partner liess sich in der Herzklinik operieren“. Seifenoper ?
Die fragwürdige Bevölkerungsdichte und die Folgen
Wer Reisen ins Ausland macht, erkennt, im Gegensatz der dort zu erblickenden unbebauten Weiten: Wir in der Schweiz gehen zumindest im Mittelland – logisch denkend und erkennend – einer Totalüberbauung entgegen. Wer sich in einschlägige Zahlen vertieft, erkennt Unerfreuliches:
Tagtäglich werden hierzulande 80'000 – 90'000 m2 Boden für Siedlungs- und Infrastrukturzwecke umgenutzt. Das entspricht einer Fläche von 8 – 9 Fussballfeldern, wie gesagt, wo Tag.
Freie Marktwirtschaft statt Subvention der Machtelite
Demokratie – feindlich und marktwirtschaftlich ungehörig – mit Tendenz zum Sozialismus - muss der behördliche Umgang mit dem «Anzeiger vom Bezirk Affoltern» bezeichnet werden . Hier die verkürzte Begründung:
Behörden als unsere Gegner: Weitere Beweise
Behörden als Gegner zu bezeichnen, mag manchem Lesenden sauer aufstossen, wurden wir doch anders erzogen. Meine Eltern hatten Respekt vor Behörden, über sie wurde nie geredet, und wenn ein behördliches Problem auftauchte, wurde demütig gefragt, was zu tun sei, es wurde gelächelt und nur freundlich geredet. So etwas färbt ab. Aber im Laufe der Jahre machte ich meine Beobachtungen und es kamen Gedanken, die der effektiven Wirklichkeit – Wirklichkeit ist immer effektiv, aber wir wollen ja nicht in die Philosophie abgleiten – eher entsprachen.
Häusersammelsurium statt ein Ort der Begegnung, ein künftiges hässliches Klein-Singapur, die Anonymität fördernd samt der Profitmaximierung der Grundeigentümer.
Was bisher geschah und wer plante
Mitten in Hedingen eine Brache, ein grosser, bekiester, hässlicher Platz, grösstenteils als Parkplatz benützt, als Denkmal behördlicher Faulenzerei und Ineffizienz, und das seit bald 60 Jahren. Doch 2018 kam endlich der erste Schritt: Der Gemeinderat suchte sinnvollerweise das Gespräch mit den Grundeigentümmern.
Mangelhafte Pflichterfüllung von 2 Stadträtinnen in Affoltern a.A. wo man aus einem Dörfli eine Stadt gemacht hat, damit der Stadtschreiber gegen 18'000 Franken Monatslohn erhält und die sogenannten Stadträte ganze 40'000 Franken für ein paar Sitzungen garnieren können.
So ist es nicht verwunderlich, wenn da ein paar aufmerksame BürgerInnen genauer hinschauen.
Man soll nicht moralingetränkt oder gar frustriert durch die Gegend laufen und anderen Menschen sagen, was sie zu tun haben. Aber wer einen Informationsvorsprung hat und das Thema aus eigenem familiärem Erleben kennt, hat eine Informationsverpflichtung. Und wer dazu noch über eine entsprechende Ausbildung verfügt und schwerpunktmässig über das Thema «Alkoholmissbrauch geschult ist, hat die Verpflichtung, genauer hinzuschauen und darüber zu berichten. Dazu gehören konkrete Vorkommnisse in Affoltern und seinen Institutionen – samt Folgeerscheinungen.
Was ist Aufgabe einer Standortförderung?
Standortförderung ist primär Wirtschaftsförderung. Sie hat den Boden dafür vorzubereiten, dass sich Firmen in ihrem Tätigkeitsfeld, zum Beispiel in dem Bezirk, in dem sie tätig ist, ansiedeln. Dazu gehört,
- dafür zu sorgen, dass die interessierten Firmen Land finden, um zum Beispiel da ihre Fabrikhalle aufzustellen.
- Oder sie hat dafür zu sorgen, dass florierende Firmen aus welchem Grund auch immer, nicht wegziehen.
- Oder sie sorgt dafür, dass junge Neugründer bezahlbare Mietflächen finden.
Wie gesagt, wir betrachten Frau Häberling als gute Journalistin, aber seit ihrem fragwürdigen Kurzbericht über die Gyseler-Show in Bonstetten um erwähnte 5,3% weniger gut. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass sie im übertragenen Sinne zur Kasperlifigur mutiert ist, in der die linke Hand von Herrn Gyseler steckt. Wäre dem nicht so, wäre ihr neuester Beitrag etwas faktenreicher ausgefallen und hätte einiges mehr an Brisantem aus unserer Gyseler-Sündenliste zitiert.
Denken hilft. Soeben ist mir die brisante Frage eingefallen, weshalb der Anzeiger derart feundlich über Gyseler schreibt und Wesentliches u eklatante Fehlleistungen der Gyseler-Crew verschweigt: Ergo: Alles nur gegenseitige - letztlich pekuniär motivierte Interessen-Wahrung.