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Leserbriefschreiber Franz Schüle aus Hausen, Theologe, langjähriger Grossverdiener ...

... durch Spendengelder bei Hilfsprojekten finanziert, gefällt sich, die Neutralität der Lächerlichkeit preis zu geben. Dabei beim Vorbeigehen die SVP mit ihren Hellebarden-Symbolen lächerlich machend. Er vermengt einiges in seiner zusammengespülten Argumentation.

 

Allerdings, was er sagt über die Reisläuferei, über das gegenseitige Abschlachten von eidgenössischen Söldnern auf Seiten der Franzosen oder ihren Gegnern auf der anderen Seite, da hat er recht. Was aber hat dieser historische Blick in die Kriegerei vor 1515 mit der heutigen Neutralität zu tun? Dennoch: Gerade dieser Hinweis wäre ein weiteres Argument, keinen fremden Herren zu dienen und die Neutralität zu wahren. Genau das verlangte schon Zwingli zu jener Zeit. So beisst sich der kluge Schüle mit seinem historischen Hinweis selber ins Knie.

Wir leben heute und wir wollen heute Vermittler sein. Nicht als Profiteure, sondern uns heraushalten und  - wenn schon  - nochmals zurückschauend, auch Bruder Klaus sagte ca. 1481 bereits, den Zaun nicht zu weit zu stecken und sich nicht in fremde Händel einzumischen.

Es ist doch einfach unstatthaft, selber eine hohe Pension  geniessend, engagierte, frondienstleistende Zeitgenossen, die sich für die Neutralität und ihrem humanitären Wert  einsetzen , diese mit vermischter und wenig logischer Argumentation dreckelnd zu überschütten und brutal unkirchlich  in die Pfanne zu hauen.

Sage der  Franz Schüle lieber: «Es tut mir leid, und zwar schüüli" 

(Muss man Theologie studieren, um solche Wirrnis zu verbreiten, eine Wissenschaft übrigens auf absteigendem Ast, deren Träger - die meisten -  derzeit kläglich versagen und die heutige Kirche alsbald zu Grabe tragen)?

 

Leserbrief im Anzeiger vom Bezirk Affoltern vom 4.9.26 mit dem demagogischen, manipulierenden  Titel:  «Mit Hellebarden für Frieden»