Was ist da eigentlich los? Man mache mal einen Statistik-Vergleich über die Verweildauer der Gemeindeschreiber an ihrer Arbeitsstelle im Jahre 1980 und 2025 innerhalb dem Bezirk Affoltern.
Die heutigen häufigen Stellenwechsel fallen ins Auge
und man kommt auf manche Bedenken. Die Gemeindeschreiber sind das Herz der Gemeindeverwaltung, sie beinhalten das Wissen und Können der Verwaltung. Die Gemeinderäte sind da – ehrlich betrachtet – eher nur Staffage und stören eher, als dass sie Beiträge leisten. Die Mutter fast aller kommunaler Innovationen sind die Gemeindeschreiber.
Und einige dieser Damen und Herren haben den Pfeffer geschmeckt
Die künden und lassen sich freiberuflich zu einem fast doppelten Tarif anstellen. Da liegen dann rasch mal Monatseinkommen brutto von 20'000 - 25'000 Franken drin, bzw. ein Stundenansatz ab 140.— Franken (Elektriker verlangen schliesslich auch so viel, aber die müssen immerhin 3 Schraubenzieher, eine Spitzzange und eine Schlagbohrmaschine mitbringen).
Und 5 Minuten nach den Gemeinderatswahlen schon wieder Ersatzwahlen?
Zuerst läuft in Kappel einer aus der "Vollen Weid" und nun müssen auch in Ottenbach die Wählenden nochmals einen Gemeinderat bzw. Schulpräsidenten "herbeischnorren".
Im zweiten Wahlgang am 14. Juni 2026 wurde Nadine Sch(n)or zur neuen Schulpflegepräsidentin gewählt und war dann eben auch Gemeinderätin. Und am 4. Sept ist sie bereits wieder zurückgetreten. Es sei die fehlende Gesundheit.
Nun, gewählte Behördenmitglieder, die wegen Krankheit alsbald wieder zurücktreten sind nicht die Ungeeignetsten. Es sind meistens die hellen Köpfe, die den Intrigenzauber rasch einmal durchschauen und dann wieder abhauen. Ob das in Ottenbach auch so sei, wissen wir nicht, aber zu fragen wären wir so frei…
Zumal dort auch der besondere Ronald Alder, der im Spital pro Sitzung 1450 Franken abkassiert, auch Gemeinderat spielt. Als er vor ganzen 11 Jahren in den Gemeinderat kam, hat er gross erzählt, er setzte sich für einen attraktiven Dorfplatz ein. Und heute? Schaue mal beim Volg diesen Lärm-Platz an. Nichts wurde verändert oder gar verbessert - auch nicht im Zusammenhang mit der teilweisen Ortsumfahrung - und der kassierende Alder von der fragwürdigen GLP hockt noch immer im Gemeinderat. Und möchte 2027 hochbezahlter Nationalrat werden (samt den lukrativ-schmutzigen Lobby-Verwaltungsrats-Mandaten, die noch am Wahlabend per Mail hereinflattern), um alsdann seine Pensionierung zu geniessen.
Und im Anzeiger kann man darüber nichts lesen. Denn Wesentliches verschweigt dieses Behördenbelobigungsblatt – dirigiert von der betagten Frau Roth - das seinen 14 geldgebenden Gemeindepräsidenten - Kritisches rigoros zensierend - aus der Hand frisst. 7 davon sind Frauen, und die wollen es mit dem Anzeiger auch nicht verhauen.