Home
  • sonne7@gmx.ch
  • Spital Affoltern am Albis
  • Wer bestimmt dein Leben?
  • Forum Behördengeschädigte
    • Seewadel Affoltern
  • Zum Thema KESB
  • Politisch Fragwürdiges
  • Politische Gedanken
  • Bemerkenswertes
  • Demokratie im Wandel
  • Suchen
  • Gemeinde Affoltern am Albis
  • Tagebuch
  • Über Personen
  • Alternative-Medizin
  • Wirtschaftsinformationen
Home
  • Spital Affoltern am Albis
  • Wer bestimmt dein Leben?
  • Forum Behördengeschädigte
    • Seewadel Affoltern
  • Zum Thema KESB
  • Politisch Fragwürdiges
  • Politische Gedanken
  • Bemerkenswertes
  • Demokratie im Wandel
  • Suchen
  • Gemeinde Affoltern am Albis
  • Tagebuch
  • Über Personen
  • Alternative-Medizin
  • Wirtschaftsinformationen

Demokratie im Wandel

Was ist heute links?

Hans Roggwiler Demokratie im Wandel 24. Juni 2026 0 minutes read

 

Neu: Was ist heute links?

Ein Artikel von Oskar Lafontaine  23.6.26, ergänzt von H. Roggwiler

Eine verhängnisvolle Begriffsverwirrung verhindert den Politikwechsel. Von Oskar Lafontaine.

 

Seit Jahren nimmt die Unzufriedenheit der deutschen Bevölkerung zu. Die parlamentarische Demokratie erfüllt ihren Auftrag, Politik nach dem Willen der Mehrheit zu machen, schon lange nicht mehr. Landauf, landab wird darüber diskutiert, warum das so ist und was sich ändern muss, um einen Weg aus dieser Krise zu finden.

In einem Gespräch mit dem Philosophen Richard David Precht sagte der ZDF-Moderator Markus Lanz kürzlich: „Die Leute wollen eine konservative, wenn nicht rechte Politik, bekommen aber eine linke Regierung.“

Viele Politiker und Journalisten stimmen dieser Analyse zu. Aber sie ist auf gefährliche Weise falsch und stärkt die AfD, die man doch angeblich bekämpfen will.

Man kann über die Regierung Merz sicherlich vieles sagen, aber nicht, dass sie linke Politik macht.

Merz’ Richtschnur

Zwar gab es in den letzten Jahren viele unterschiedliche, teils skurrile Antworten auf die Frage, was linke Politik sei, aber in der Praxis, im Alltag ist die Antwort ganz einfach:

Linke Politik ist es, den Ärmeren zu helfen und denen Bildungs- und Aufstiegschancen zu sichern, die nicht aus wohlhabenden Verhältnissen kommen.
Zudem gehört die Ablehnung von Krieg und Waffengewalt immer zur DNA linker Politik, da sie die Wahrung der Menschenwürde in den Mittelpunkt stellen muss.

Ergänzung durch Roggwiler: Zum Linkssein gehören sicher auch der unermüdliche Einsatz, unsere gesellschaftlichen Strukturen so auszugestalten, dass der Gerechtigkeit im Sinne der Gleichberechtigung, auch im Erwerb von Besitztum und dessen Besteuerung besteht. Es darf nicht weiterhin angehen, dass derjenige, der arbeitet, mehr Einkommens-Steuern bezahlen muss, als derjenige, der Kapitalgewinne erzielt und spekulative Geschäfte betreibt.

Im Krieg werden die Normalbürger, die kleinen Leute, gezwungen, sich gegenseitig umzubringen. Die Kriegstreiber findet man immer bei den Oligarchen, die am Krieg verdienen, in den Regierungen, den Parlamenten und im Journalismus, aber nicht an der Front.

Die Regierung aus CDU/CSU und SPD unterstützt und verlängert im Widerspruch dazu nicht nur den Ukraine-Krieg, sondern auch den Völkermord im Gazastreifen mit Waffenlieferungen. Deutschland wurde vor dem Internationalen Gerichtshof verklagt, und der Bundesregierung wurde „Beihilfe zum Völkermord“ vorgeworfen. Wer einer Regierung, die unter dem begründeten Verdacht der Beihilfe zum Völkermord steht, eine linke Politik bescheinigt, leidet unter vollkommener Begriffsverwirrung.

In der Wirtschafts- und Sozialpolitik
sieht es nicht anders aus. Bundeskanzler Friedrich Merz hat die rechte Parole „Wir können uns diesen Sozialstaat nicht mehr leisten“ zur Richtschnur seiner „Reformpolitik“ erklärt. Weil die Wähler diese „rechte“ Politik der weiteren Umverteilung von unten nach oben nicht wollen, trauen sich Merz und Klingbeil nicht, ihre Kürzungspläne wirklich offenzulegen. Kommissionen, hinter denen sie sich verstecken können, müssen ran, und einzelne Minister dürfen vorpreschen.

Fest steht jetzt schon, dass die Regierung, die nach Meinung der Mehrheit der deutschen Kommentatoren linke Politik macht, Kürzungen bei Renten, Gesundheit und Bürgergeld vornehmen will, also genau das, was rechte Regierungen in aller Welt tun, wenn sie am Ruder sind. Sie lassen das Volk „den Gürtel enger schnallen“ und verschonen die, die es sich am ehesten leisten könnten. Sozialkürzungen sind notwendig, um die maßlose Aufrüstung zu finanzieren, die sich die angeblich linke Regierung vorgenommen hat, um die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas zu machen. Aber linke Politik, die diesen Namen verdient, setzt auf Diplomatie, gute Nachbarschaft und Abrüstung, rechte Politik setzt auf das Schüren von Feindbildern, auf Aufrüstung und im Zweifelsfall auf Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

 

Roggwiler. Demzufolge betreibt die AfD keine rechte Politik und schon gar nicht rechtsextreme Politik, denn sie setzt sich für den Frieden mit Russland ein, gegen die Russlandboykotte, sondern für den Handel mit Russland, insbesondere für den Import von preisgünstigem Öl und Gas.

 

Lackmustest Meinungsfreiheit

Neuerdings werden offene Grenzen für alle, Cancel Culture und Gendersprache auch in der politischen Wissenschaft als „kulturell links“ bezeichnet. Genau so, als ob der SP, den Linken und den Grünen die politischen Aufgaben und Themen ausgegangen wären. Auch das ist ein weiteres Beispiel für die orwellsche oder babylonische Begriffsverwirrung. Die Politik der offenen Grenzen für alle ist als rechts zu betrachten, weil sie sich gegen die Ärmsten in den Herkunftsländern und in den Aufnahmeländern richtet. Denn die Herkunftsländer verlieren ihre Mittelschicht und fallen deshalb wirtschaftlich zurück, und in den Aufnahmeländern steigen die Mieten, während Löhne durch die Zuwanderung gedrückt und soziale Leistungen per Gesetz im Jahrestakt durch das Parlament reduziert werden.

Linke Migrationspolitik hat im Gegensatz dazu   die Zuwanderung zu begrenzen und hilft nachhaltig den Ärmsten vor Ort nach dem Vorbild Albert Schweitzers. Das auch deshalb, weil die Kaufkraft unserer westlichen Währungen in den Herkunftsländern der Zuwanderer das dreissig- oder gar sechzigfache zu bewirken vermögen.

Die Cancel Culture,
also die Ausgrenzung von Personen, die eine vom Mainstream abweichende Meinung vertreten, führt zu Denunziation und Zensur und in einzelnen Fällen zur Existenzvernichtung von Menschen, die unbequeme Meinungen vertreten. Das kennen wir aus totalitären Systemen. Mit linker Politik hat auch das nichts zu tun.

Der Lackmustest auf die Frage „Wie hältst du es mit der Meinungsfreiheit?“ ist die Einstellung zu den EU-Sanktionen gegen Einzelpersonen, die eine abweichende Meinung haben.

Dass die in Teilen rechtsextreme Regierung, Merz-Klingbeil mit Außenminister Wadephul, einem solchen, die Meinungsfreiheit immer weiter einschränkenden Vorgehen zustimmt, wundert schon nicht mehr.

Dass aber auch die Partei Die Linke dieser Verfolgung Andersdenkender Beifall spendet, zeigt, dass sie ihren Kompass verloren hat. Ihre Parteistiftung hat sie nach Rosa Luxemburg benannt. Deren berühmtester Satz lautet: „Freiheit ist immer die Freiheit Andersdenkender.“

Und die Gendersprache?
Wer die Sprache der Arbeiter vergewaltigt, sollte sich nicht einbilden, er könne die Lohnabhängigen jemals vertreten. Ein Gewerkschafter, der seine Ansprache an die Belegschaft mit den Worten „Liebe Kolleg*innen“ oder „Liebe Mitarbeiter*innen“ beginnt, wird dabei zu recht ausgelacht.

 

Interessen der Mehrheit
Bei dieser bewussten Begriffsverwirrung wundert es nicht, dass viele Arbeiter aus Protest AfD wählen, obwohl diese Partei alle Reichensteuern abschaffen und bis zu fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für Aufrüstung bereitstellen will. Immerhin wissen Deutschlands Lohnabhängiger, und vermutlich auch die in der Schweiz im Gegensatz zur SPD-Co-Vorsitzenden Bärbel Bas, dass Millionen Zuwanderer ins Sozialsystem einwandern, mit der Folge, dass die sozialen Leistungen geringer ausfallen, wenn immer mehr Menschen sie in Anspruch nehmen. Und im Gegensatz zu vielen Politikern und Journalisten wissen sie auch, dass die Zuwanderung zu Mietpreissteigerungen und niedrigeren Löhnen führt.

Solange unsere zu hoch bezahlten  Politiker und Meinungsmacher rechts und links verwechseln, können sie den direkten und geraden Weg aus der Krise nicht finden, und Westeuropa und somit auch die Schweiz steigen weiter ab.

Die Leute wollen seit Jahren eine linke, sprich: sozial gerechtere Politik, bekommen aber sicher nicht eine rechte Regierung,

-          die Kriege mit Waffenlieferungen unterstützt,

-          die Lebenshaltungskosten verteuert,

-          soziale Leistungen kürzt und

-          die wachsende Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen fördert,

-          die die Meinungsfreiheit einschränken durch Ausgrenzen, übel verleumden u Vorladen zum Verhör bei der Polizei

-          die gegen die politische Abstinenz breiter Bevölkerungskreise nichts unternehmen, im Gegenteil noch fördern, um in Ruhe das Volk weiter zu entmündigen

mit dem Ergebnis, dass in letzter Konsequenz die Demokratie noch mehr begrenzt oder ganz abgeschafft wird.

Demokratisch ist eine Gesellschaft nämlich nur, wenn sich in ihr die Interessen der Mehrheit durchsetzen. Davon kann in Deutschland, wenn fünf Prozent der Bevölkerung nach den Daten der Europäischen Zentralbank fast die Hälfte des Gesamtvermögens besitzen, nicht die Rede sein.

 

 

Oskar Lafontaine ist Finanzminister Deutschlands a. D. und ehemaliger Vorsitzender der SPD.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Weltwoche Deutschland Nr. 25.26.

Titelbild: DesignRage/shutterstock.com


Hauptadresse: http://www.nachdenkseiten.de/

Artikel-Adresse: http://www.nachdenkseiten.de/?p=152714

 

 

 

Auch bei Gericht: fragende Normalbürger schätzt man nicht

Hans Roggwiler Demokratie im Wandel 10. April 2025 7 minutes read


Zwar ist die Begegnung und die Behandlung freundlich, aber niemals zuvorkommend oder zugeneigt.

Weiterlesen: Auch bei Gericht: fragende Normalbürger schätzt man nicht

Warnung vor der Internet-Zeitung «Republik»

Fridolin Glarner Demokratie im Wandel 24. Februar 2025 3 minutes read

In der Schweiz gibt es eine Online-ZEITUNG, die sich "Republik" nennt. Wer diese Informationsquelle abonniert, macht einen grossen Fehler. Die Redaktion bezeichnet Ihre Ausrichtung als "links-liberal". 

Weiterlesen: Warnung vor der Internet-Zeitung «Republik»

Wenn das Gesetz etwas verspricht, was die Gerichts-Behörden nicht einhalten

Fridolin Glarner Demokratie im Wandel 11. April 2025 4 minutes read

 

 

Unsere Gesetze sehen vor, dass vor Gericht auch jemand seine Rechte geltend machen kann, wenn er mittellos ist und sich keinen Rechtsanwalt leisten kann.

Weiterlesen: Wenn das Gesetz etwas verspricht, was die Gerichts-Behörden nicht einhalten

Umgang mit Bürgern, die mit Gemeindeerlassen nicht einverstanden sind

Hans Roggwiler Demokratie im Wandel 06. April 2025 6 minutes read

Umgang mit Bürgern, die mit Gemeindeerlassen nicht einverstanden sind

Es wird immer wieder schriftlich und mündlich auf Gesetze und Verordnungen verwiesen.

Weiterlesen: Umgang mit Bürgern, die mit Gemeindeerlassen nicht einverstanden sind

Themenvielfalt die uns bewegt und umzingelt - 96 Fragen zum Nachdenken

Hans Roggwiler Demokratie im Wandel 11. April 2025 5 minutes read

 

Weshalb entstehen unterschiedliche Meinungen? Weshalb entsteht die Frontenbildung

Weiterlesen: Themenvielfalt die uns bewegt und umzingelt - 96 Fragen zum Nachdenken

Passiv und vergnügt - satt zu helfen

Hans Roggwiler Demokratie im Wandel 27. März 2025 0 minutes read

 Notiz an eine Bekannte

Gerade las ich, 300 Mio. Menschen brauchen humanitäre Hilfe. Und ich tummle mich in meiner Wohnung und lasse es mir inmitten dem hablichen Gut mit Büchern, Texten und dem installierten Word wohl sein und umgebe mich mit vielen Ausflüchten, doch kann ich mich nicht richtig freuen, wenn ich in die Natur schaue und von der Stube aus die majestätischen Berge sehe. Oftmals zermürbt mich mein schlechtes Gewissen, weil ich für Hilfsbedürftige nichts (mehr) tue und nur gerade das mache, was meinen Alltag zu verschönern vermag. Dann kommt Trauer ob dem Weltgeschehen und als weitere Ausrede denke ich  an die eigene Trauer und schiebe das Elend der 300 Millionen Menschen nach hinten. In meinem Inneren bewirken diese Gedanken aber eine Schwere, beanspruchen Energie und erzeugen ein Gelähmtsein. Der Kreislauf des Tages beginnt zu hinken und ich befürchte das innere Ertrinken. 

Sollten wir uns nicht aufraffen, um Aufbauendes, Hilfreiches zu schaffen? Zu unserem Glück, jeden Tag ein Stück? Brücken bauen, hier in unserer Umgebung, wo so viele Menschen mit ernster Miene und geschlucktem Leid den Alltag wie über Stacheln durchwaten? Gleichgesinnte finden, Arbeitsgruppen bilden?

Liebe Grüsse vom Hans

© 2026 Hirngewitter. Designed By JoomShaper
Home
Sign In
  • Home
  • Spital Affoltern am Albis
  • Wer bestimmt dein Leben?
  • Forum Behördengeschädigte
    • Seewadel Affoltern
  • Zum Thema KESB
  • Politisch Fragwürdiges
  • Politische Gedanken
  • Bemerkenswertes
  • Demokratie im Wandel
  • Suchen
  • Gemeinde Affoltern am Albis
  • Tagebuch
  • Über Personen
  • Alternative-Medizin
  • Wirtschaftsinformationen
  • sonne7@gmx.ch