Steuergeld sparen beim Anzeiger vom Bezirk


Freie Marktwirtschaft statt Subvention der Machtelite

Demokratie – feindlich und marktwirtschaftlich ungehörig – mit Tendenz zum Sozialismus -  muss der behördliche Umgang mit dem «Anzeiger vom Bezirk Affoltern»  bezeichnet werden . Hier die verkürzte Begründung:

  • Wegen Zensur gegen Informanten, wenn behördliches Fehlverhalten vorliegt und beschrieben wird.
  • Wegen fehlender Transparenz, ebenfalls bei delikaten behördlichen Vorfällen.
  • Finanzielle Abhängigkeit, weil die Gemeinde-Behörden an den Gemeindeversammlungen bei bloss 2 -3 %iger Teilnahem  einiger betagter Stimmberechtigter seinerzeit die Vorlage vorgelegt hatten, nämlich den Anzeiger jährlich mit gegen 700'000 Franken zu alimentieren, um sich seine Wohgefälligkeit zu sichern,

Daraus resultierte seinerzeit  für den Anzeiger ein grosser Blankoscheck.  Das bedeutet bis heute, dass die 14 Gemeinde-Behörden dem privatwirtschaftlich neoliberal, libertär agierenden Gross-Mogul Wanner FDP aus dem Aargau mit der Media AG jährlich gegen 700’00 Franken überweisen.

  • Dadurch müssen sich die 14 Gemeinderäte vorwerfen lassen, Zensur und Stillschweigen über kommunale fragwürdige Vorkommnisse erkauft zu haben.
  • Dass die 2 – 3 % Gemeindeversammlungs-besuchenden Stimmberechtigten damals diesem hasardeuren Antrag zugestimmt hatten, beruht auf naiver Behördengläubigkeit, blankem Unwissen über kommunalpolitische Vetterliwirtschafts-Vorgänge und fehlendem staatsbürgerlichem Demokratie - Bewusstsein.

Soweit die Ausgangslage.

Wie weiter mit dem Anzeiger?
Auch die folgenden Ausführungen erfolgen in Stichworten, um den geneigten Leser nicht allzu sehr zu beanspruchen.

Zuerst ein Lob und dann wiederum der Zensur-Vorwurf
Der Anzeiger ist übersichtlich gestaltet und berichtet nebst der peinlichen Lobhudelei gegenüber den Behörden (aus oben genannten durchsichtigen Gründen) meistens auf interessante Weise über erwähnenswerte Vorgänge hier im Bezirk. Dadurch wird ein Zusammengehörigkeitsgefühl stipuliert.

Schade nur, dass wir nie erfahren, was dabei in der Redaktion aus welchen Gründen auch immer unter den Tisch gefallen ist. Aber wir wissen, dass diese «Pensionären-Redaktion» samt Verlagsleiterin, (das Pensionsalter ebenfalls überschritten)  nichts bringt, was wir an Skandalen, das Spital betreffend aufgedeckt haben. Und zwar auf Stufe Verwaltungsrat, die wir hier in diesem Portal ausführlich (teilweise)  dargelegt haben.

Und wir wissen haargenau, welche Leserbriefe er von uns unter den Tisch hat fallen lassen (zumindest einmal unter Vorbringen einer dicken Lüge des Hern Hofer im Zusammenhang mit dem Wahlbetrug der Stadtbehörden im Rahmen der Moosabstimmung, die derzeit vor Gericht liegt).  Damit meine ich nicht Leserbriefe von mir, dem Roggwiler, sondern solche von mir bekannten Bürgern, die mit offenen Augen durch den Bezirk gehen und insbesondere in der Verwaltung von Affoltern mehrere faule Stellen aufgedeckt haben, und so auch betreffend Pflegeheim Seewadel mit der kranken Heimleiterin die laut Personalaussagen dem Alkoholabusus verfallen ist.

 

Lösungsansätze

  • Da der Anzeiger massiv von Steuergeldern unterstützt wird, hätte er eine Redaktionskommission einzurichten, bestehend aus 2 Leuten vom Anzeiger, 2 Leuten von Gemeinderäten, 5 Leute aus dem Volk mit sozialkritischem, transparent- demokratischem Bewusstsein. Da der Anzeiger Gemeindeangelegenheiten berührt und für sich dadurch ein attraktives Werbeumfeld für seine immensen Werbeeinnahmen schafft, müsste diese Redaktionskommission selbst dann eingeführt werden, wenn die aktuelle Subvention künftig reduziert oder gestrichen wird.
  • Der Anzeiger erscheint infolge starker Verdünnung wöchentlich nur noch ein Mal. Dadurch können zwar nur 400'000 - 500’000 Franken gespart werden. Aber immerhin, das ist auch Geld  (unser Geld).
  • Die Gemeinden verteilen einen kleinen Kleber, den Fremdsprachige an ihre Briefkästen anzubringen hätten. Dadurch wüsste der Postbote, wo er keinen Anzeiger abzugeben hätte, denn diese Leute mit einem Anteil in Affoltern von ca. 40%, bezirksweit vermutlich 20 - 25%, lesen diese Zeitung (oftmals verächtlich auch Chäsblättli genannt) nachweislich nicht. Dadurch entfällt ein viele Tonnen schwerer Papierverschleiss und massiver Leerlauf mit grossem Substanzverlust. Durch diese Massnahme könnten auch die Druckkosten stark gesenkt werden.  (Die grünen und halbroten Naturschützer hätten schon längst selber auf diese Idee kommen können.  Ich halte zwar nichts von der Lüge mit dem CO2-Gesabber, aber das wäre doch eine grün/rote  Argumentation).

Fazit: Somit dürfte der Gemeindebeitrag von gegen 700'000 Franken locker entfallen.

Ab 1.6.2026 bekommen die Gemeindepräsidenten einen neuen Vorsitzenden,
der diese Angelegenheit im Rahmen der Gemeindepräsidenten-Konferenz an die Hand zu nehmen hätte. Dies erst deshalb ab dem 1.6.26, weil der derzeitige Vorsitzende, Herr noch-GP Gyseler aus Hausen aus verschiedenen, hier auch dargelegten Gründen dem Anzeiger nicht nahetreten will. Dies deshalb, weil er genau  darauf angewiesen ist, dass alle seine amtlichen Versäumnisse und Fehleinschätzungen (andere reden von Eskapaden) mit grosser Zurückhaltung behandelt, oder gar nicht publik werden.

Zuletzt ein herzlicher  Dank
Diese Vorschläge hier konnten deshalb  - garniert mit stichhaltigen Zahlen  - versehen werden, weil mir meine Wohnsitzgemeinde bzw. deren Verwaltung – vielleicht mit gütigem Zunicken des Gemeindepräsidenten – mir im Rahmen einer IDG-Anfrage (frage die KI, was das ist), wesentliche Angaben machte und Abklärungen vorgenommen hat.  *).  
Weitere Zahlenangaben erfolgen von mir aus nicht, weil man mich bat, die vorgesehene Diskretion zu wahren. Ich will das entgegengebrachte Vertrauen nicht missbrauchen und belasse diese rudimentären Angaben. Aber der Gemeindepräsident, der dieses Traktandum (z.B. für die Gemeindepräsidenten – Konferenz) vorzubereiten bereit ist, wird die Angaben vom Anzeiger erhalten. Sofern er sich darum bemüht, für die 14 Bezirksgemeinden saubere Verhältnisse zu schaffen, was die aus der Zeit gefallene Anzeiger-Beschenkung betrifft.

Übrigens: Jede Gemeinde-Behörde vom Bezirk könnte von sich aus den Antrag, mit dieser ungehörigen Subventioniererei aufzuhören, der Gemeindeversammlung, oder noch besser, der Urne vorlegen. (Verträge sind kündbar).

Der Ball liegt somit nun bei den Behörden und ich wende mich wiederum anderen Themen zu.

H. Roggwiler, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

*) und das kostenfrei, im Gegensatz zum Spital, wo Herr Gyseler, der erwähnte, hochbegabte Rhetoriker (andere sagen ‘amtlicher Blender’) mir 860 Franken für eine Auskunft verlangt hat. Die Beschwerde liegt seit Monaten beim Bezirksrat. Ergänzung vom April 2026: Der Bezirksrat hat geantwortet und den Gyseler massiv in den Senkel gestellt und ihm klare Anweiungen erteilt, gratis mit dem Gemeinderatsbeschluss in Hausen verfasst, und dem fragwürdigen Vertrag, abgeschlossen mit Schutz und Rettung in Zürich,den wir verlangten, herauszurücken. Wir kommen auf diese Eingänge demnächst zurück (15.5.26)

Und in Affoltern wollte der Stadtschreiber Trottmann (als praktisch alleinregierender Stadtrat) für Arbeitspläne vom Seewadel gar 1500 Franken verlangen. So wird das IDG-Gesetz schamlos ausgehebelt. Die Arbeitspläne vom Pflegeheim Seewadel verlangte ich, weil ich Grund zur Annahme habe, dass insbesondere die Dementen dort grässlich vernachlässigt werden. Aber da schauen die sauberen Stadträte, obwohl ich sie mehrfach informierte, seit Monaten tatenlos zu.

Und klar doch, der Anzeiger schweigt auch darüber. Demente sind ja nicht gefährlich, und Leserbriefe können sie auch keine mehr schreiben…