Krankhaftes, fortgesetztes Behördenversagen in Affoltern a.A.

 

Es lohnt sich, den Anzeiger vom 18.11.25 aufzubewahren.

Da steht feinsäuberlich in wenigen Worten aufgezeichnet, was der Stadtrat im Auftrag und auf unablässiges Drängen der grenzenlos fordernden Sportvereine für 18,6 Millionen Franken alles bauen will.

Allerdings ist der von Frau Häberling stammende, an sich sachlich geschriebener Beitrag nicht ganz frei von manipulativer Motivation. So erwähnt sie, dass 58% Abstimmende der Abstimmungsvorlage zugestimmt hätten. Aber unerwähnt bleibt, dass es nur ca. 310 gewendete Stimmen gebraucht hätte, und das Resultat wäre anders herausgekommen.  Lediglich 310 Nein- statt JA-Stimmen und die Vorlage wäre abgelehnt worden. Da von einem deutlichen Ergebnis zu reden, braucht viel Mut.

Hätte der Anzeiger mit Frau Roth nicht widerrechtlich und blasiert Zensur gespielt, hätten wir per Inserat im Anzeiger auf unsere Homepage  Hirngewitter.ch – hinweisen können. Dann wäre alles Verlogene und Ungereimte, auch mit dem Tennisclub – rechtzeitig ans Tageslicht gekommen, und die informierten Stimmberechtigten hätten die Vorlage haushoch gekippt. Das hat nun der Bezirksrat getan und ihm sei herzlich gedankt.

Wohlverstanden, wir sind für die Sanierung der Sportanlagen,
aber wir haben etwas gegen hinterhältig mauschelnde Behörden, die lügen und die Stimmberechtigten am Nasenring vorführen. Und die nicht willens sind, mit anderen Gemeinden gemeinsam ein sinnvolles Projekt aufzugleisen.

Unsere vielfach begründete Opposition ergibt sich u.a. daraus:

Am 18.3.2025 wurde im Beisein von den 3 Stadtratsdamen (Fenner, Kilchenmann, Ledermann) der Mann für’s Ausrufen und für’s Grobe und als Ausläufer zu den Sportvereinen: Martin Greutmann, und als glücklose, hin und her gerissene Projektleiterin die Juristin Mollemann, Trottmann direkt unterstellt und dem Ingenieurbüro aus Klosters, Herr Wegmüller und aus Solothurn Herr Keller final klar geredet. Diese beiden Ingenieure legten klar auf den Tisch, dass diese Anlage in diesem Umfang nicht bewilligungsfähig ist. Und das hat nun auch der Bezirksrat zweifelsfrei und klar dargestellt. Und das alles hat die verschwiegene Frau Häberling nachlesen können.

Fazit: der Wasserschutz hat in unserer Zeit der Mehrfachvergiftungen unserer Böden nun wirklich Priorität.

Weil aber das Ingenieurbüro diesen wunden Punkt klar darstellte, haben sich die Stadtratsdamen in Distanz zum Ingenieurbüro begeben. Aus welchen weiteren Gründen, müsste bei ihnen erfragt werden. Offenbar waren sie in ihrer Wiederwahl-Konzeption mit befürchteter Realisierungsverspätung derart erschüttert, dass sie diese Ingenieurbüros dann auf Distanz setzten. Denn an Präsentationen vor versammelter Gemeinde sind jeweils die Projektverfasser dabei. Das war aber Ende August 2025 (ganze 5 Monate später, was ja auch zum Himmel stinkt) merkwürdigerweise nicht der Fall, und heute wissen wir, warum. (Die Gemeindefunktionäre haben Krach mit den ehrlichen Ingenieuren, die im Gegensatz zu ihnen eine saubere, korrekte Politik betreiben). Und: Diese drei Stadtratsdamen waren intellektuell nicht in der Lage, den Sachverhalt bzw. den Ernst der aktuellen Situation in seiner demokratischen Dimension zu verstehen. Sie beschlossen – so wie Hühner die Strasse queren:  Augen zu und durch.

So ist auch zu verstehen, dass sie in ihrer Verblendung die Lösung der Parkplatzfrage, die keiner Parkplatzverordnung zu entsprechen vermag, völlig unter den Tisch fallen liessen, wohl wissend, dass nur mit einem Parkhaus im Bereich vom Moos eine saubere Lösung gefunden werden kann. 

Und: In voller Verblendung wollen sie dort ein Restaurant bauen, ohne dass davor parkiert werden kann, wohlwissend, dort keinen Wirt zu finden, der kalkulieren kann, mit dem Ergebnis, dass dort wiederum ein armer Kerl aus dem Kosovo zugrunde gehen wird.  Wer so etwas plant, sagt mit anderen Worten: «Entschuldigung, in der Schule hatte ich halt einen Fensterplatz». Aber durch ein Parkhaus, das früher oder später kommen muss, werden halt dann wieder ein paar Millionen fällig und das gigantische Schuldenloch von Affoltern wächst und wächst.

Diese Stadthausfürsten  haben  nicht mit uns gerechnet.
Es war letztlich ein Stimmberechtigter, der die Stimmrechtsbeschwerde einreichte.  In Tat und Wahrheit sind es aber einige wehrhafte Leute mehr, welche die Fakten zusammengetragen haben. Und wer genau hinschaute, entdeckte zahlreiche unsaubere Mauscheleien. Und als es den korrekten Leuten im grünen Glashüsli zu schmuch geworden war, erliess der oberste Chef ein umfassendes Auskunftsverbot. Nicht einmal der Rasenmäher, der den Sportplatz mäht, durfte mit uns reden. Und im Schwimmbad meinte der ebenso dubiose Pseudobademeister, der nun frauenbeglückend bis zur nächsten Saison in Asien, genau gesagt in Thailand weilt, er müsse unseren Kontaktmann brutal vom Hofe jagen. So wird in unseren Breitengraden, wo man uns immer wieder vorlügt, wir hätten eine Demokratie, mit wachen Bürgern verfahren.

Aber: Selbst Frau Häberling, die sich aus naheliegenden Gründen gerne auf die Seite der Behörden schlägt, weil es die Behörden sind, welche den Anzeiger mit gegen jährlich Fr. 700'000 Franken alimentieren, muss Folgendes zugeben:

Es ist nicht nur das kantonale AWEL, welches das Projekt in der geplanten Grösse scheitern lässt. Es sind da nebst Kunstrasenplätzen noch eine weitere  Anlage, die laut Bezirksrat aus Abschied und Traktanden fällt: Die Pumptreckanlagen.

Ein Repräsentant unserer Bewegung hat mehrmals beim Stadtschreiber Trottmann (Jahreslohn weit über 200'000 Franken) vorgesprochen und mit ihm die Sachlage erörtert und Trottmann wurde mehrmals mit deutlichen und auch lauten Worten gewarnt, dieses schlecht vorbereitete (mit Lügen behaftete) Geschäft zur Abstimmung zu bringen. Und was sagt nun Trottmann nach diesem Edikt des Bezirksrates:

«Oh Pardon, das war nur ein Objektkredit und kein fertiges Bauprojekt, das wir den Stimmbürgern vorgelegt haben.»

Diese Aussage muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Da erzählt uns ein hochbezahlter Stadtschreiber, (von dem in Regensdorf gesagt wird, man sei froh gewesen, dass er dort gegangen sei) eine Abstimmungsvorlage durchführend, die Affoltern mehrere zehntausend Franken kostet, mit anderen Worten quasi ausgedrückt: «Wir wollten nur mal ein bisschen schnuppern, wie die Stimmberechtigten das sehen. Wir hätten dann schon noch eine richtige, abgeklärte Vorlage gebracht». Dass somit die Stimmberechtigten umfassend veräppelt worden sind, hat er somit nun klar zugegeben. Aber wollen wir einem solchen Hinterrücksler  noch unser Vertrauen schenken? 

Also bitte. Würden wir am Stammtisch sitzen (sofern es in Affoltern noch solche gäbe), würden wir laut ausrufen und klar sagen, «Dieses Amts-Männchen im grünen Glaspalast verseckelt uns nach Strich und Faden.»

Und was sagt denn da die heldenhafte (oder zerstrittene) Rechnungsprüfungskommission dazu, von der wir wissen, dass einzelne Mitglieder die Unterlagen und somit auch das Budget nicht studieren und dennoch (blind, die Akten amtspflichtwidrig nicht anschauend) diesem zustimmen?

Unverfroren, dieser realitätsfremde Mann, der bei nächstbester Gelegenheit zu ersetzen ist, schiebt nun die Angelegenheit ruchlos und eiskalt auf das Ingenieurbüro.  Dem setzt der Bezirksrat  aber auch da klar einen Kontrapunkt: Abgefasst in sehr freundlicher Sprache:

            «Es darf erwartet werden, dass im Zeitpunkt über die Abstimmung
            eines Projektkredites abgeklärt worden ist, ob das Bauprojekt in der
             präsentierten Form überhaupt realisierbar ist.

(Nach so einer Aussage müsste Trottmann nun bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und still und leise einfach gehen. Und er müsste sich bei den Stimmbürgern entschuldigen und bereit sein, die Kosten dieser Leerlaufabstimmung zu übernehmen. Aber nein, stinkfrech, wie er als Pseudoamtsperson auftritt, meint er noch den Stadtrat überzeugen zu müssen, einen Rekurs zu machen.) Wir hoffen nun, am Freitag, 21.11.25 im Anzeiger darüber lesen zu dürfen, sofern uns das Frau Häberling erlaubt. 

Mit anderen Worten: Zur Abstimmung gelangte eine im Höchstmass schludderig vorbereitete Vorlage, die schlicht nicht spruchreif war. Wobei wir, die dieses mangelhafte Gebahren verhindern wollten, nun allseits blöd angeblafft und von den demokratisch legitimierten Vorgängen gekonnt ausgeschaltet werden. Und was macht dieser Trottmann nun? Er beschuldigt niederträchtig, jegliche Schuld von sich weisend, das Ingenieurbüro. Und als Nächstes - so befürchten wir - wird er Frau Mollemann verheizen. 

Aber da gab es am 18.3.25 allerdings die erwähnte Sitzung, deren Protokoll Frau Häberling seit Sonntagabend, den 16.11.25 vorliegt. Aber dieses entscheidende Papier erwähnt diese unsorgfältig operierende, verschweigende und dergestalt ruchlos manipulierende Journalistin mit keinem Wort. So werden die Leser des Anzeigers halt hinters Licht geführt und die meisten lassen sich das gefallen. (Ein Inserate-boykott wäre da mal angesagt, hätte ich gesagt, hätte man mich gefragt). 

Wir werden aus diesem Protokoll noch zitieren und wir werden weitere Fakten auftischen Und wir hoffen, dass die Stimmberechtigten nun ihre Augen öffnen vor den Stadtratswahlen und am 1.12.25 in Gottes Namen halt auch wieder mal an eine Gemeindeversammlung gehen und das Budget voller Überzeugung, auch als Zeichen des Protests zurückweisen und für die Schule ein Notbudget beschliessen. Eine andere Sprache verstehen diese antidemokratischen alleinherrschenden Hasardeure, die uns allen auf der Tasche liegen, nicht.

Den Stimmberechtigten sind auf demokratischer Ebene  für feinere Massnahmen leider die Hände gebunden. (Ist ja auch verständlich, denn alle uns applizierten Gesetze wurden nicht aus unseren Kreisen gemacht, sondern von denen, die uns ausbeuten und drangsalieren, uns aber stets freundlich zulächeln, damit wir meinen, sie stünden auf unserer Seite). Und würden die Stimmberechtigten nun wieder aus purer Höflichkeit klein beigeben, ginge diese Behördenschummelei, die Tausende von Franken kostet, in voller Fahrt weiter und weiter.

Es ist eben nicht nur Trottmann das Problem, es sind auch die 2 verbleibenden Stadträtinnen, die ihren Kredit verspielt haben und niemals wieder gewählt werden dürfen.

Fortsetzung folgt.
Und schöne Grüsse an die super ausgebildete Journalistin Livia Häberling, die letzthin bereits in Stallikon ihre Sprechblasen ausgesondert hat, und auch dort, ohne rot zu werden, mehrmals in Abrede stellte, dass der Anzeiger Zensur ausübe. Ich weiss, wovon ich rede, umsonst benütze ich diese Homepage als erhellendes, heilendes  Ventil nicht.