Zahlenbeiger Ravaglio, der als Jurist
zwar in der RPK sass und für unser Wohl zu sorgen gehabt hätte, betreibt oder betrieb beruflich eine Steuerberatungs-Firma, um Steuerzahler zu beraten, wie sie Steuern pseudolegal hintertreiben können. Wahrlich kein Freund von mir. Aber was er gekonnt und wohlformuliert und belegt zum Versagen von Gasser geschrieben hat, entspricht der vollen Wahrheit. Konkret hat er die Husarenstücke von Stadtrat Gasser aufgezählt, wo er versagt hat.
Und dann kommt Parteifreund Sommer
einer Kleinstpartei, der EVP, die niemals einen Sitz im Stadtrat verdient, aber deren zwei besetzt und im Kantonsrat auch übervertreten ist, was zu gegebener Zeit hier im Bezirk endlich zu korrigieren ist.
Salbungsvoll will er uns beibringen, wie und wo und wann wir eventuell, vielleicht erwähnen dürfen, wo Parteikollege Gasser versagt hat und der Stadt schadete. Zwar gibt er zu, dass nicht alles perfekt gemacht worden sei. Es geht uns nicht um Perfektion sondern darum, dass die Gesinnung dieses Gassers nicht gefällt. Selbstherrlichkeit verträgt sich nicht mit der Demokratie. Und von Leistungsausweis sollte Sommer punkto Gasser schon gar nicht reden. Da ging es darum, klerikale, evangelikale und auch kostspielige Anliegen durchzudrücken und Massnahmen zu ergreifen, die einer aufgeklärten Gesellschaft unwürdig sind und es geht um korrektes Behördenverhalten.
Beispiel
Der Oberschicht zudienen, wie das mit der Moos-Abstimmung versucht worden ist, um dem Tennisclub als Pseudo-Lokal-Prominenz mit zweifelhaften politischem Hintergrundwirken, einen Lagerplatz für sein Winterzelt in einem 10 Mio. teuren Gebäude zu verschaffen, ohne das in der Abstimmungsunterlage zu erwähnen, ist doch nichts anderes als mieser Betrug. In der religiösen Sprache der Herren Gasser und Sommer ein Ding des Teufels.
Weshalb schreibt Sommer nichts über den Abstimmungsschwindel seiner Parteigenossen Fenner und Gasser? Weil er genau weiss, dass wir diesen Skandal völlig zu recht aufgedeckt und beschrieben haben, sodass der sonst behördenfreundliche Bezirksrat eingreifen musste und diese Abstimmung sistiert hat.
Aber es liegt hier ein Systemfehler vor,
eigentlich typisch, um dem Volk die volle Durchschlagskraft bei eklatantem Behördenversagen zu nehmen. Ein Mann hat gegen das Abstimmungsergebnis dieser verlogenen Abstimmungsvorlage Einspruch erhoben und eine Beschwerde eingereicht. Der Bezirksrat hat nach mühsamen Wochen des Wartens diesen Rekurs angenommen, was einem kleinen Wunder gleichkommt. Aber:
Der verfehlte Instanzenweg zur Schwächung der Volksmeinung
Der Stadtrat, offenbar selbstsicher, leicht arrogant, hatte den Nerv, gegen den Bezirksratsbeschluss Beschwerde bzw. Rekurs einzureichen beim Verwaltungsgericht. Aber wer sind die beteiligen Parteien?
Nach unserem Rechtsempfinden
müssten der Bezirksrat und der Stadtrat nun gegenüber dem Verwaltungsgericht antreten. Aber weit gefehlt. Um die Position des Beschwerdeführenden zu schwächen, muss er nun vor Verwaltungsgericht gegen den Stadtrat antreten. So sind die Gesetze, wie sie von zweifelhaften Kantonsräten mit der biederen, naiven Haltung im Format von Schreiner Daniel Sommer in Gesetze gegossen werden. (Wann hast du das letzte mal ein politisches, staatsbürgerliches Sachbuch gelesen? Wenn je überhaupt)
Und genau gegenüber diesem mühsamen Kesseltreiben zur Schwächung der Volks-Meinung gegenüber dem Behörden-Clan müssen wir Normalbürger endlich massiv antreten, um zu zeigen, was man uns in der Schule versprochen hatte: Alle Macht liegt beim Volk, was sich als krasse Lüge herausgestellt hat. Immer wiederholend.
Siehe den Salat in Affoltern, wo wir daran sind, weitere Schweinereien aufzudecken. Nicht nur im Sommer, nein das ganze Jahr.
