Als aktiv mitdenkender Stimmbürger,
der sich zusammen mit Kollegen für ein funktionierendes, und vor allem ein Gerechtigkeits-ausstrahlendes Gemeindeleben und sich um ein ebenso Gleichberechtigung bietendes Staatswesen kümmert, und sich umfassend informiert und auch mal ein Telefongespräch mit Staatsangestellten wagt, muss sich bisweilen als blöd vorkommen. Dies aus zwei Gründen: 1. Mitbürger und Altersgenossen brüsten sich gerne, sich nicht um staatliche Vorgänge bzw. die Gemeindepolitik zu kümmern und bewusst wegzuschauen, selbst dann, wenn ihnen behördliche Ungehörigkeiten zu Ohren kommen. Und 2. Wer aktiv in politischen Belangen mitdenkt und das an der Gemeindeversammlung oder in der Lokalpresse kund tut, exponiert sich und solche Leute werden nachträglich nicht selten mit hämischen Bemerkungen eingedeckt. Ganze wenige sagen: «Das ist gut, wenn es solche Leute wie dich gibt, der hinschaut und Missstände aufdeckt». Die meisten wenden sich gegen uns, die aktiv mitdenken. Und das ist keine schöne Situation.
Dennoch sei einmal mehr auf einen Zustand hingewiesen, der geklärt sein müsste
Nehmen wir das Beispiel Sportplatz Moos in Affoltern a.A. Da besteht zum Vereinslokal des offenbar allmächtigen Fussballclubs eine vielleicht 300 m lange, schmale Strasse ab der Brücke, aber so, dass diese mit einem PW gut befahren werden kann. Diese Strasse ist aber bei deren Eingang mit einem Fahrverbot belegt, versehen mit dem Hinweis: «Zubringerdienst erlaubt»: Irgendwo scheint festgehalten worden zu sein, dass der Präsident des FC Affoltern, der betagte Herr Bickel mit seinem klotzigen Auto vorfahren darf, ebenso Lieferanten des Clublokals, das nun widerrechtlich als öffentliches Restaurant betrieben wird.
Letzthin wurde nun die Polizei gerufen, weil festgestellt worden ist, dass dort über Sa/So immer mal wieder 6 oder mehr Autos beim Clubhaus stehen. Ein Anwohner rief die Polizei und diese erschien zwar missmutig, weigerte sich aber , die Übertretung zu ahnden.
So liegt die Vermutung nahe, dass eine untergeordnete Behörde bzw. ein Gemeindeangestellter (hier konkret der zweifelhafte Sekretär B. der Sicherheitsabteilung) in Eigenregie bei der lokalen Polizei einen elektronischen Akteneintrag veranlasst hat, Zufahrende nicht zu ahnden. Und weil bei uns Behörden ein durchdachtes, umfassendes Informationssystem betreiben – um uns gut im Auge zu behalten – pflegen und ausbauen, wurde somit auch die Kantonspolizei damit gefüttert. So kam es letzthin, dass auch diese sich weigerte, Missetäter zu ahnden.
Was machen wir nun mit dieser Information?
Wir lassen uns den Tag nicht verderben, aber wenn solche informellen Zustände anhalten - und in Affoltern sind sie derzeit die Regel - dann muss man sich nicht wundern, wenn von Rechtsverluderung, Korruption und Vetterliwirtschaft geredet wird. Die Staatsverdrossenheit nimmt zu und die Behörden werden nicht mehr ernst genommen, und in der Folge nur noch von vielleicht 10% der Stimmberechtigten gewählt und sie leben gefährlich.
Das scheint ihnen bewusst zu sein, wenn man betrachtet, wie sie ihre Schalterhallen in den letzten 10 Jahren mit Panzerglas und massiven Stahlträgern verschlossen haben. Das wird alsbald auch beim grünen Glaspalst in Affoltern erfolgen. Hat doch der Schreiber letzthin erzählt, es gäbe wöchentlich einen Zwischenfall, an dem ein unzufriedener Gast ausrufe und ab und zu auch handgreiflich werde.
NACHTRAG VOM 9.2.26
Da rief ein besorgter Bürger wegen den dubiosen Vorgängen um das Mooshüsli vom FC Affoltern die Regionalpolizei in Affoltern an u wollte zudem wissen, weshalb unser sauteure Regionalpolizei (einige Hunderttsusend Franken teurer, als wenn die Kantonspolizei diesen Job in Affoltern machen würde) nur während den Bürokraten arbeite u insbesondere über das Wochenende nicht.
Am Telefon war die leicht reizbare Frau Senn. Zweimal beantwortete sie die Fragen des Anrufenden Stimmberechtigten mit: "Das geht sie einen Scheissdreck an". Ist das nun die neue Stimmungslage gegenüber aufmerksamen Bürgern?
Unsere Empfehlung: Diesen ineffizienten Sauladen mit den übergrossen, sauteuren Karossen schliessen u die Kantonspolizei beauftragen. Da sind gut ausgebildete Kräfte kostengünstig am Werk und keine unerzogenen Gören.