Ein Fragezeichen mit Ansage
Gemütlich aussehend, mit freundlichem Gesicht und vermutlich, seinen riesigen Bauch betrachtend, kommt man zum Schluss, dass es sich da um einen gefrässigen Mann gar handeln muss.
Aber warum soll er nicht Stadtrat werden, da läuft ja auch einiges über das gesunde Mass hinaus?
Nein im ernst. Ich war an seiner Präsentation und hatte einen relativ guten Eindruck. Er ist pensioniert und hätte Zeit für dieses Amt.
Aber dass die Grünen einen Kandidaten bringen,
der aus der Immobilienbranche stammt und sein Berufsleben dort verbracht hat, zeigt, dass auch die Grünen mit ihrer tifigen Hintergrundtelefoniererin, der überaus schlanken Lehrerin Baumgartner-Hurschler nicht immer ganz in unserem Interesse handeln und politisieren. Wer einen satten Drittel oder die Hälfte seines Lohnes Monat für Monat an diese Immobilien Finanzhaie auf Nimmerwiedersehen abzuliefern hat, sollte da hellhörig werden. Dank dieser hintergründigen "Finanzmafia" kommen wir nie aus dem Hamsterrad.
Wäre Stefan Kessler im Mietwesen tätig gewesen,
wie zwei Drittel unserer Mitmenschen wohnen, oder in der Baubranche, kein Problem. Aber die unersättlichsten Gorillas in unserer Gesellschaft sind die anonymen profitmaximierenden Immobilien-Gesellschaften, mit unerbittlichem, ruchlosem Gehabe, den Mietern die letzte Freude verderbend, ihr letztes Restgeld aus der Tasche zehrend.
Deshalb lieber Stefan,
gehe lieber woanders ran
und denke an deine Knie,
so viel Gewicht erträgt sich
im Alter nie.
Schau wie der Doktor
um die Ecke winkt.
Er freut sich, dass da
schon bald einer mehr
zu ihm hinkt
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