Die Lügner-Behörde von Affoltern will wieder gewählt werden



Da stehen sie auf der Bühne im Kasino in Affoltern

am Abend, die hochbezahlten Stadträte, die wieder gewählt werden wollen. Sie sondern ihre üblichen Floskeln ab, das kennt man. Das aber auch deshalb, weil der auswärtige Gesprächsleiter es sträflich vernachlässigt hat, sie nach aktuellen Themen u Vorkommnissen abzufragen.

So hätte er zu fragen gehabt, weshalb die alkoholkranke Pflegeheimleiterin Jino Omar noch immer im Amt belassen wird.

Auch hätte er fragen müssen, was diese hochwertigen Herrschaften unternehmen, um die Bewohner im Seewadel nicht weiterhin der Einsamkeit zu überlassen. 

Er hätte fragen müssen, weshalb der FCA nun plötzlich ohne gültige Baubewilligung im Moos bei den Sportplätzen ein öffentliches Restaurant führen darf. Und weshalb die Polizei das dortige Fahrverbot (aus Wasserschutzmassnahmen erlassen) nicht durchsetzt u behauptet, Stadtrat Meier hätte das so veranlasst.

Er hätte zu fragen gehabt, weshalb die hübsche, unsichtbare Stadträtin  Claudia Ledermann schon wieder abwesend ist, ob sie vermeiden will, zum hochverschuldeten Finanzdesaster befragt zu werden, und sie, blass jeglicher Kenntnisse, nichts zu sagen gehabt hätte.

Aber all das kam nicht zur Sprache, und das war so geplant.
Man will die Bevölkerung nicht informieren. Und dass die bloss 150 Anwesenden  (von rund 7500 Stimmberechtigten) nicht informiert sind, erkannte man allein schon an ihrer nicht-Reaktion, als Langzeit-Nonsens-erzählender Stadtrat Gasser wiederholt  und überraschend redselig seinen Chabis von sich gab.

Laut herauszulachen
wäre die natürliche Reaktion gewesen, als er gleich zu Beginn erzählte, Affoltern hätte finanziell noch nie so gut da gestanden, wie gerade heute. Dieser verunsichert aufgetretene Mann hat vermutlich den 200-seitigen Bericht zur Jahresrechnung nicht gelesen. Zuzugeben, dass der Schuldenberg von Affoltern im Bereich von 110 Mio. Franken liegt, wagt er dann aber nicht - oder er weiss es nicht.  Es fehlt an konkreten Fakten und so weiss die Bevölkerung weiterhin nicht Bescheid.

Aber sie sollten aus eigener Erfahrung wissen, diese von unfähigen Stümpern strategisch geführte Ortschaft hat im Kanton den dritthöchsten Steuerfuss.

Halten wir fest: Dieser Gasser hat krass gelogen. Nein, Korrektur, einmal sagte er die volle Wahrheit. Er sprach vom Bauamt, seinem Ressort, da sagte er, das funktioniere gut, da brauche es ihn eigentlich gar nicht.

 Aber auch da verpassten die auf Gehorsam gebürsteten Zuhörer, "Bravo" zu rufen.

Und seine nächste Lüge kam sofort: Das Bauamt sei von 2 auf 4 Leute aufgestockt worden, während mir berichtet wird, dass im Bauamt eher 10 Leute beschäftigt sind und dieses ach so effiziente Bauamt ihre Hauptaktivität an 2 Ing.-Büros kostenintensiv (der zahlende Bauherr lässt grüssen) ausgelagert hat, eben, um stets einen leeren Schreibtisch zu haben.

Seine weiteren Lügen folgten, als gefragt worden ist, weshalb die Baukommission abgeschafft worden sei. Er verwies darauf, dass da im Ersatzgremium auch Leute aus der Bevölkerung amtsintern mitreden können.

Er vergass zu sagen, dass er damit Wälter meinte, der Mitinhaber eines Ing.Büros das vom selben Bauamt (man ist ja Kollege) regelmässig  hochbezahlte Aufträge erhält. Der selbe Wälter sitzt also in der verwaltungsinternen Baukommission und genau dieser Wälter ist Vizepräsident vom FCA und diktiert den Stadträten, was sie dem Verein alles zu bieten haben, auf Kosten anderer Vereine, die sträflich u gemein vernachlässigt werden. Dass dem FCA bereits zu Juckers Zeiten die Baurechtszinsen für deren Bauten im Moos erlassen worden sind, wird nicht erwähnt, obwohl sich dieser Gesamtbetrag inzwischen  im Hundertausenderbereich bewegt bzw. als Verlust angehäuft hat. Indexbereinigt gehen der Gemeinde dadurch jährlich 30'000 - 40'000 Franken verloren. Dabei stapeln sich die Akten betreffend FCA im Gemeindearchiv auf über 2 m, wenn man die Dossiers alle aufeinanderschichten würde. Aber, und das muss endlich mal gesagt werden, die Stadträte, die wieder gewählt werden möchten, zählen auf den FCA und legen sich ihm zu Füssen. Pech, dass die rund 60% Auswärtigen in Affoltern nicht stimmen dürfen. Aber dennoch: Man merkt, der FCA wird umworben und bezirzt, dass man da schon wegen soviel Peinlichkeit wegschauen müsste. Wer es nicht glaubt, lese, was die Stadtpräsidentin servil in der FCA-Clubzeitschrift Süssliches, distanzlos, jegliche Magistralität vermissend, geschrieben hat. 

Bei so viel fehlender Arbeit (laut Gasser) hat das anwesende Publikum verpasst, zu verlangen,  dass man den Stadtrat auf drei Leute reduzieren sollte. Und schon wären jährlich 160'000 Franken an Sitzungsgeldern zu sparen. Und dann hätten die 3 Stadtschreiber- Schreibtische vielleicht auch mal eine Akte aufliegen, die zu bearbeiten wäre. Aber was sehen wir dort? Auch dort haben die 3 allerhöchst bezahlten Beinahe-Trödler stets einen leeren Schreibtisch.

Kurzum, es ergäbe Reformbedarf
Von den 3 anwesenden wieder Kandidierenden machte alleine Frau Claudia Spörri einen relativ guten Eindruck.

Aber weshalb rede ich von Lügen?

Dazu 2 Beispiele
Ich weiss über den Seewadel bestens Bescheid, weil ich dort  mehr als 1 Jahr lang essen ging, und informiert bin durch Direktinfos vom leitenden Personal u selbst aus der Teppichetage. Da ging ich zur Stadtpräsidentin und trug ihr faktenbasiert die bestehenden Missstände vor. Sie versprach mir Besserung, sie würde schauen. (Mütterlich fügte sie noch bei, ich müsse mir keine Sorgen machen). Ergebnis: Nichts Sichtbares passierte.

Gestern, am 2.2.26 ging mein politischer Freund ins Bauamt u fragte den arroganten, bisweilen stinkfrech auftretenden Amtsleiter Scherrer (Ich rede da aus eigener Erfahrung, als ich noch die UHU Spielschüür in Zwillikon hatte) um eine Information. Seine respektlos wörtliche Antwort; "Ich bin doch nicht ihr Auskunftsbüro".

Aber was sagen bzw. logen Fenner und Gasser genau an diesem Tag von der Bühne herab? Sie pflegten das Gespräch, sie seien für eine offene Kommunikation, und der unbedarfte Gesprächsleiter nahm das hin. Hauptsache, er bekommt sein fettes Honorar überwiesen.

Fazit: Auf  der Bühne 2 unappetitliche Lügner und Falschspieler.

Dass sie nicht einmal in der Lage sind, im Kasino  für richtige Mikrophone und eine brauchbare Verstärkeranlage zu sorgen, zeigt symbolisch: In Affoltern herrscht mehr Schein als Sein. 

Vorne relativ sauber, und wenn man Fragen stellt und unter den Teppich schaut, kommen verwaltungsinterne Regelverstösse zutage, die wir als zahlende Bürger uns niemals erlauben dürften. Da würden uns Fristen gesetzt und die eingeschriebenen Briefe kämen dutzendweise zugestellt, alle versehen mit unverblümten Drohungen. 

Schreiben Sie auf den Stimmzettel die Namen anderer Stimmberechtigter in Affoltern. Dadurch kann erreicht werden, dass ein zweiter Wahlgang erfolgt. So kann die Spreu vom Weizen getrennt werden. 

Auf schamlose Lügner zu verzichten sollte eigentlich Bürgerpflicht sein. 

Auf die neu Kandidierenden gehe ich nicht ein, weil ich mit ihnen keinen persönlichen Kontakt hatte und sie nicht kenne. Aber es ist zu erkennen,  auch da ist nicht alles Gold, was glänzen möchte. Es fehlte ziemlich weitgehend ( 1 - 3 Ausnahmen) an geistiger Substanz und Glanz. 

Genaueres weiss man nicht, eben weil 30% der Aussagen durch diese miese Verstärkeranlage ohne klaren Ton unverständlich von der Bühne herabtröpfelten. 

Aber nicht wählen zu gehen ist feige und falsch.