Die unbeachtete Einsamkeit der Seewadel - Heimbewohner
Dass im äusserlich intakten Seewadel dringend gehandelt werden müsste, ist allen Beteiligten sonnenklar. Der Stadtrat weiss von den eklatanten Missständen, der mit der operativen Aufsicht beauftragte Stadtschreiber weiss es. Aufmerksame Gäste im Restaurant und steuerzahlende Gäste erkennen es. Die wegbeförderte Köchin Wegmann, nun als Restaurantleiterin weiss es. Aber alle haben offenbar triftige Gründe, wegzuschauen um den miserablen Zustand nicht zu beheben.
Um es klar zu sagen: Der Fisch stinkt am Kopf zuerst. Aber mir tun die der Einsamkeit ausgesetzten Bewohner leid, mir tut das durch fragwürdige Selektionskriterien rekrutierte Personal leid, und mir tut die sich selbst zerstörende Frau Omar leid. (Übrigens die fragwürdig durchgeführte Umfrage zur Personalzufriedenheit stinkt in ihrer Authenzität und ihrem Wahrheitsgehalt zum Himmel).
Alle mit einem Millimeter Verantwortungsgefühl Ausgestatteten sollen mittags einmal nach der Frau Omar Ausschau halten, die in der
Homepage Seewadel.info
sich mit veralteter Foto als schöne, mit grosser Ausstrahlung ausgestattete Heimleiterin vorstellt. Hochtrabend und lieblos als Geschäftsführerin bezeichnet.
Der beobachtende Gast muss aber gut schauen, um die heute als verlebt und krank wirkend vorbeihuschende, zierliche Person wieder zu erkennen. Sie zeigt sich da nicht umsonst im Gegensatz zu früher nur noch im Sekundentakt.
Der Stadtschreiber, der der entsprechenden, aber völlig unfähigen Staträtin als für den Seewadel zuständiges Behördemitglied, als operative Aufsicht auf mein Betreiben hin beigestellt worden ist, streitet zwar die ganze Situation ab, sucht tausend Ausflüchte und bagatellisiert den ganzen Fragenkomplex. Aber wir sind zu 100% überzeugt, dass dieser kluge Mann, der sämtliche Stadträte intelligenzmässig meterhoch überragt und demzufolge den Stadtrat so dirigiert, wie seinerzeit der unvergessene Karajan das Berliner Ensemble, das vorliegende Desaster vollumfänglich erkannt hat. Aber im Gegensatz zu diesem Karajan alles andere, als wohlklingende, harmonische Töne bewirkt.
Kurzum: Alle hochbezahlten Verantwortlichen wissen Bescheid. Und weshalb handeln sie nicht?
Der Grund ist ganz einfach zu erkennen: Sie wissen inzwischen haargenau, dass sie Ende 2022 oder anfangs 2023 mit der Anstellung von Jno Omar, fremd unserer Kultur und Mentalität, sich zu Unrecht mit dem Titel "Juristin" schmückend die falsche Person angestellt haben. Hätten sie wie wir, an den letzten Arbeitsstellen am richtigen Ort ernsthaft nachgefragt, hätten sie genau das erfahren, was wir hier nun als kostspieliges Desaster vorliegend haben.
Aber allein schon, dass dieser hochbegabte Stadtrat eine "Juristin" als Heimleiterin anstellt, ist als grob fahrlässig begangenes Vergehen zu betrachten. Ein Pflegeheim bedarf als Leiterin einer warmherzigen, fundiert im Krankenwesen und in der Personalführung ausgebildeten Person, versehen mit natürlich ausgestatteter Autorität und hoher emotionaler Kompetenz.
Gut, ich muss zugeben, dass ich dieser raffiniert blendend auftretenden Person bei der ersten Begegnung auch auf den Leim gegangen wäre. Aber bei der Anstellung wurde halt von diesen - wie gesagt, zu Unrecht allzu hoch bezahlten Stadtfunktionären massiv versagt.
Es besteht zudem der Verdacht, dass auch bei dieser Anstellumg hochgradig gefrevelt worden ist. Damit alle diese zuständigen Stadtfunktionäre stets einen leeren Schreibtisch haben, vergeben sie auch solche Anstellungen hochnäsig unser Geld versauend Personalvermittlungsfirmen. Und diese verlangen bei gesuchten Kaderleuten schnell mal gegen 50'000 Franken.
Hätten wir in Affoltern tüchtige, aufmerksame Parteien, würde dieses Desaster schon längst abgestellt und es würden klare Forderungen gestellt und sie würden eine sogenannte IDG-Anfrage stellen um in dieses miserabel aufgegleiste Anstellungsverfahren Licht zu bringend. Aber keine Partei schaut hin. Mit der Folge, dass in Affoltern wegen der vorherrschenden und rasant zunehmenden Schuldenwirtschaft die regierungsrätliche Zwangsverwaltung sich schon bald einmal aufdrängt.
Doch zurück zum Thema Jno Omar: Weil alle Behörden und alle damit befassten angestellten Funktionäre wissen, hochgradig versagt und unsäglich viel Geld verbraten zu haben, kommt für sie nicht in Frage, beherzt durchzugreifen. Zu sehr würde sie schmerzen, zugeben zu müssen, grundfalsch entschieden zu haben. Selbstkritik scheint im grünen Glaspalast nicht vorzuherrschen. Gross kassieren und Probleme kaschieren leider schon.
Da schauen sie lieber weg und warten, bis die kettenrauchende Omar, die deshalb mehr als 10% ihrer Arbeitszeit im Seewadel - Garten stehend verbringt, sich selber durch ihren Abusus (google mal diesen Ausdruck) völlig zugrunde gerichtet hat. (Wer übrigens kontrolliert ihre häufigen, unerklärlichen Abwesenheiten, oftmals zusammen mit einem ihrer bevorzugten Adlaten scherzend unterwegs?).
Und nochmals ein Hinweis:
Im Senevita kommt auf 7 Bewohner 1 Büroarbeitskraft bzw. sogenanntes Kader, im Seewadel mit seinem Defizit, das wiederum grösser ausfallen wird, als im Vorjahr mit 3 Mio. Franken kommt auf 3,7 Bewohner eine solche teure Arbeitskraft. Also fast doppelt so viele (Wodurch - bei deren Wegfall - gegen 2 Mio Franken eingespart werden könnten). Mit anderen Worten: Schauen Sie die Homepage nun wirklich an, und dann merken auch Sie, dass da viel zuviele Jobs geschaffen worden sind.
In diesem Zusammenhang müsste man sich auch fragen, ob die Rechnungsprüfungskommission schläft,
oder auf den Seewadel die falsche Person angesetzt hat, oder noch schlimmer, auf diese warnende Person nicht hörte und arrogant - nonchalant über ihre warnenden Worte hinweg gegangen ist.
Und gerade nochmals ein Hinweis: Würde man die zu gross aufgemotzte und mit Personal zu fett ausgestattete Küche schliessen und das Essen durch die auch dort zu grosse Spital-Küche benützen und von dort das Essen beziehen, könnte dergestalt bereits eine weitere Mio. Franken eingespart werden.
Fazit: Der bezahlende Stimmberechtigte hat das vorliegende, vernebelnde, aber unverfroren schöngeschwatzte Budget der Kleinstadt Affoltern a.A. am 1.12.25 gesamthaft beherzt zurückzuweisen.
Anders kommt man diesen blendenden Bagatellisierern und schönredenden Gross-Versagern nicht bei.