Wenn die Herausgeberin der «Freien» in die Tasten greift

Da gibt es die rührige Priska Würgler

 

residierend in Amsteg im hintersten Uri-Winkel.  Weil es mit der "Graswuzle", einst eine grosse Bewegung mit hoffnungsvollem Ansatz,  steil begab geht, was zu bedauern ist, und nur zum Teil der kaum glücklich operierenden, schrumpfenden Leitung in Amsteg anzulasten ist, ersucht Würgler (nomen est omen) die Zeitschrift «Freiheit» über die magere Auflagenzahl, die Kosten niemals deckend,  hinauszuheben, um nicht ständig betteln zu müssen – kurz vor dem mental selbstverschuldeten generellen Absturz.

 

Nach jeder neu erschienenen Nummer haut sie einen zum Teil  klugen, die Globalisierung umfassenden Text raus. Da wäre aber immerhin der Hinweis ganz scheu angebracht: Ob es nicht darum gehen könnte, sich mit unserer Umgebung, wo wir in politische Mechanismen einzugreifen vermögen, zu befassen. Richtung Bewusstseinsförderung und Aktivierung der schlafenden Schafe, die auf Gehorsam und Anpassung getrimmt sind.

Ein Beispiel aus der Würgler -  Geistesküche herausgewürgt am 3.7.26:

«Die Transhumanisten möchten den Menschen
               überwinden.

               Die Humanisten den Menschen bewahren.

Die Individualisten wünschen sich Selbstbestimmung.          
Die Kollektivisten wollen bestimmen, wie die anderen zu leben haben»

 

Da, zum unteren Teil ein Kommentar in Frageform:

Würde das stimmen, dass Selbstbestimmung zum Einzelkämpfer gehört und nur bei Einzelkämpfern zu gedeihen vermag, wie kommt es dann, dass wir uns weiterhin eher im Hamsterrad  - von der Machtelite uns hingestellt  - zu bewegen haben?  Beansprucht nicht gerade das Kollektiv die Selbstbestimmung per definitionem?

Vermögen Einzelkämpfer die herrschenden Strukturen zu verändern, oder gar neu aufzubauen? Kommentar: Träumen ist erlaubt.

Könnte unser beharrliches Gehorchen und Spuren nicht eher daher rühren, dass wir in unserer Gesellschaft die Gemeinschaft und die Solidarität samt verhaltensänderndem Tun gar nicht erst aufkommen lassen? Würglerisch keine Konzepte entwickeln, keine Gemeinschaft auferstehen lassen und himself machtgeill durch die Gegend wandeln -individualistisch Dominanz markierend?

Könnte es sein, dass unsere  verbreitete – gerade in Graswurzele-Kreisen propagierte - politische Abstinenz der Oberschicht zu viel Spielraum lässt?

Und wenn da eine geistige Koryphäe daherkommt und behauptet, in einem Kollektiv bestimme eine Minderheit über eine  Mehrheit, gibt diese Person durch diese grundfalsche Aussage zu erkennen, den falschen Informationen nachzurennen.

Eine Meinungsblattherausgeberin mit falschen Attitüden, ohjeh

Seis drum, hoffen wir mal, dass in den «Freien» Klügeres und  Ausgegoreneres stehe.