Wie Ärzte und andere Gewerbler die AHV betrügen

Die AHV - Beiträge verkleinern durch Gründung einer AG

Um den monatlichen AHV-Beitrag klein zu halten, gründen sie eine AG und lassen sich offiziell einen relativ geringen Lohn auszahlen.  Wer als Einzelunternehmer, was ein Arzt mit Praxis ist, sich monatlich 25'000 Franken als Lohn auszahlt, bezahlt der AHV für sich selber (5,3%) und als Arbeitgeber (5.3%) zusammen 10,6% von diesem Bruttolohn, demnach 2'650.-- Franken.

Lässt er sich aber von seiner AHV nur 2'500 Franken als Lohn auszahlen, kostet ihn die AHV monatlich nur noch 265.— Franken. Und auf die Dividendenbezüge, die er dann macht, um dennoch auf ein gutes Einkommen zu gelangen, muss er keine AHV abliefern. So geht das.

Aber die AHV-Kontrolleure – die vielleicht alle 10 Jahre mal vorbeikommen, sind auch nicht auf den Kopf gefallen. Sie haben gelernt, genauer hinzuschauen. Bei tiefem Lohn und hoher Dividende kann das als Umgehung gewertet werden und eine Nachzahlung zur Folge haben.

Schaue mal, wie viele Ärzte und Ärztinnen aus ihrer Praxis eine AG gemacht haben, und du weisst über deren Charakter Bescheid.