Fahrverbot und was sagt der Polizeichef?

Auf den Bildern sehen Sie die Zufahrt zum Mooshüsli Clubraum, das neuerdings - ohne reguläre Bewilligung - zum Restaurant geworden ist. Rechts die Fahrverbotstafel mit dem Hinweis, dass Lieferanten zufahren dürfen.
 

Links biegt eine Strasse ab, ebenfalls mit Zufahrtsverbot belegt und als Sackgasse markiert.

Wenn nun trotzdem hingefahren wir, und das Clubhüsli als Restaurant angeboten wird, ist das kein Grund für unsere Opposition. Aber wir staunen über etwas anderes:

Da ging der aufmerksame Beobachter der rechtlich nicht geklärten Situation telefonisch zum Chef der Bürozeiten -Teilzeit-Polizei von Affoltern u meldete ihm den irregulären Wildwuchs u machte auf die illegalen Zufahrten aufmerksam. Dessen unwirsche  Reaktion: Die Zufahrt sei erlaubt u die Polizei hätte dort nichts zu suchen, das hätte ihm Stadtrat Meier mitgeteilt.  Dieser Aussage widersprach der Anrufer. Dann begann das Streitgespräch, das in der Aussage des Polizeioffiziers darin gipfelte, er hätte die Polizeischule besucht u wisse, was ein Fahrverbot sei. 

So eine Macho-Aussage macht in Anbetracht der Verbotstafeln und der an Wochenenden zahlreich illegal abgestellten Autos beim Mooshüsli etwas ratlos, wohlwissend, dass Streit mit der Polizei ins Auge gehen kann.

Vorallem dann, wenn Polizisten in Vollmontur, mit Pistole, Pfefferspray, Schlagstock und Handschellen kostspielig ausgerüstet auf dem Postplatz in Affoltern  auf terroristische, hochkriminelle Falsch- oder Langparkierer los gehen. So ausgerüstet, dass wir Ameisen nie vergessen, wo in unserem Staat, der einmal unsere Heimat war, die Macht hockt und wie ausgeprägt  bussenfreudig u scharfkantig  seine Disziplinierungs - Instrumente sind, versehen mit hochbezahlten Willigen, uns hochgerüstet zu demütigen,  oder sonstwie in die Pfanne zu hauen, losgeschickt von einem frustrierten, auswärtigen  Stadtschreiber und den  nicht minder dem Volk abgeneigten, aber vor den Wahlen ihm heuchlerisch zulächelnden Versagerstadträten. 

Fazit: Verbotstafeln gelten in Affoltern nicht, wenn sie dem heiligen Fussballclub, der der Gemeinde korrekterweise sehr viel Geld schuldet,  nicht gefallen.*) Da genügt ein Formular von Stadtrat Meier, und gekocht sind die Eier. Oder, wie man auch sagt, der Mist ist geführt.

 

*) (Bereits der schräge Jucker hat dafür gesorgt, dass der Gemeinde für den Bauplatz im Moos keine Baurechtszinsen bezahlt werden müssen. Konkret geht es jährlich, indexmässig aufgerechnet um 30 - 40 000 Franken, die der Gemeinde  seit Jahrzehnten verloren gehen. Und schon damals haben reduziert begabte Behörden (ua Frau Kehrli) willig, naiv u folgenschwer unterschrieben. Da müsste korrekterweise Herr Bickel statt viel zu reden, etwas pickeln und halt auch einmal dafür sorgen, dass Affoltern nicht jahrzehntelang als 3. LiGA Clüpli den Wettswilern hinterherhinkt.

Und noch ein Schandfleck: Dass ein solcher 3.-Ligatrainer einen halben Jahreslohn erhält und der ganze Laden eine durchgetaktete kommerzielle Organisation ist, vordergründig aber den Sportgedanken vortäuschend, wäre auch einmal eine Diskussion wert. Oder soll der Fussball weiterhin geldverseucht als Sportveranstaltung durchgehen? Oder als soziale Auffangstation für geldmotivierte, vorwiegend auswärts wohnende  Zuwanderer funktionieren, die nur deshalb dem Ball nachrennen, weil sie die Illusion eingepflanzt bekommen haben, einmal Millionär zu werden? Wer diesen Floh diesen Kindern weiterhin wöchentlich hinters Ohr setzt, gehört wegen Kindsmissbrauch bestraft.

Da wird keck behauptet, der Fussball bringe Junge von der Strasse u von Drogen ab. Das mag zu 15% stimmen, dass aber bei uns das Gelddenken als schlimmste und verhängnisvollste Droge schon unseren Kindern eingetrichtert wird, streiten auch sämtliche Blautrikot-Anhänger strikte ab. Im Gegenteil, sie zelebrieren sich als Helden u glauben an das, was sie sich auf Gemeindekosten mit ihrem 500'000 Franken-Budget einreden. 

Das endlich einmal ein paar klare Worte zum Thema Fussball-Korruptions-Desaster in Affoltern in Verbindung mit krassem Behördenversagen unter des  Stadtschreibers Ägide).